Die Spannung in der Aufstiegsrunde zur Oberliga steigt wieder. Nachdem am vergangenen Sonntag Spitzenreiter Herne überraschend gegen Bietigheim/Stuttgart unterlag, kassierte NRW-Meister EHC Dortmund am Freitag eine verdiente 4:7-Niederlage in Hügelsheim. Obwohl die Hornets auf vier Leistungsträger verzichten mussten, zeigten sie über den gesamten Spielverlauf den größeren Siegeswillen. „Es ist nach wie vor sehr spannend in dieser Aufstiegsrunde. Sieben Teams rechnen sich gute Chancen auf die ersten vier Plätze aus.

Eishockey Oberliga-Aufstiegsrunde: NRW-Meister niedergekämpft

Hügelsheim holt auf

Markus Terbach
11. Februar 2008, 23:04 Uhr

Die Spannung in der Aufstiegsrunde zur Oberliga steigt wieder. Nachdem am vergangenen Sonntag Spitzenreiter Herne überraschend gegen Bietigheim/Stuttgart unterlag, kassierte NRW-Meister EHC Dortmund am Freitag eine verdiente 4:7-Niederlage in Hügelsheim. Obwohl die Hornets auf vier Leistungsträger verzichten mussten, zeigten sie über den gesamten Spielverlauf den größeren Siegeswillen. „Es ist nach wie vor sehr spannend in dieser Aufstiegsrunde. Sieben Teams rechnen sich gute Chancen auf die ersten vier Plätze aus.

[box_rsprint]Da muss man sich auch auswärts durchsetzen“, analysierte Trainer Czeslaw Panek die Situation. Dass sein Team in der ersten zwei von vier Auswärtsspielen vier Punkte abgegeben hat, ärgerte ihn mächtig. „Nun ist unsere gute Ausgangsposition dahin“, war er sich mit der EHC-Führung im Anschluss an die Niederlage einig. Die Düsseldorfer kamen am Freitag zu einem glücklichen 6:5-Sieg gegen die Dinslakener Kobras. „Meine Jungs haben erneut toll gespielt, sind aber wieder nicht mit der passenden Punktzahl belohnt worden“, hadert Kobras-Coach Alexander Jakobs mit den Ergebnissen der letzten Begegnungen seines Teams.

Spitzenreiter Herner EV 2007 hat sich derweil erst einmal abgesetzt. Praktisch ungefährdet kamen die Crusaders zu einem 4:0-Sieg gegen die Iserlohner Wild Roosters. Zum Ende des Spiels standen Unsportlichkeiten beider Seiten an der Tagesordnung, gesellte sich der eine oder andere blaue Fleck auf Herner Seite zu den drei verdienten Punkten.

Am Mittwoch wollen sich die Verantwortlichen zu ihren Oberliga-Ambitionen äußern. Dem Vernehmen nach müsste der Etat des HEV für die Oberliga in etwa verdoppelt werden, was auch für die Oberliga-Aufsteiger der letzten Jahre galt. Das wäre dann mit knapp 500.000 Euro noch immer ein Mini-Budget.

Autor: Markus Terbach

Kommentieren