Mit seinem ersten Einsatz für die

Schalke: Trotz Müllers Veto: Rafinha will zu Olympia

"Nur einmal im Leben"

RS
11. Februar 2008, 14:04 Uhr

Mit seinem ersten Einsatz für die "Selecao" wurde es noch nichts, dennoch kam Rafinha mit einem Hochgefühl vom 1:0-Testspielsieg der brasilianischen Nationalelf in Irland zurück. "Für jeden Spieler aus meinem Land ist es ein Traum, einmal bei der Auswahl spielen zu dürfen. Auch wenn ich nur auf der Bank gesessen habe, war es eine tolle Erfahrung für mich, die mich sehr glücklich gemacht hat", sagte Rafinha. Klar, dass er sich nun den nächsten Schritt in seiner steil nach oben verlaufenden Karriere wünscht, eben sein Debüt für den fünffachen Weltmeister. "Das nächste Länderspiel ist am 26. März in London gegen Schweden", hat Rafinha den Termin genau im Kopf.

"Es wäre schön, wenn mich Carlos Dunga dann wieder berufen würde."

So schön und verdient die Nominierung für den Rechtsverteidiger auch wäre, für Schalke ergibt sich damit ein Problem. Denn Rafinha wird aller Voraussicht nach zum Kader der Südamerikaner für die Olympischen Sommerspiele in Peking (8.-24. August) gehören. Mit der Vorbereitung auf das Turnier und die Spiele in China dürfte "Rafa" den Königsblauen sechs Wochen fehlen, inklusive der ersten beiden Partien der Bundesliga-Saison 2008/09. Daher will S04-Manager Andreas Müller mit dem Lockenkopf darüber reden, ob er nicht zugunsten von Schalke auf die Olympiade verzichten würde.

Das dürfte schwierig werden, denn Rafinha schwärmt schon jetzt von dem absoluten Highlight, wenn er an den Sommer denkt. "Bis dahin sind ja noch sechs Monate Zeit, und natürlich müssen wir darüber reden. Aber ich möchte sehr gerne dort spielen, denn als Fußballer hat man nur einmal im Leben die Chance bei Olympia dabei zu sein. Die möchte ich gerne wahrnehmen", weiß der 22-Jährige genau, was er will.

Autor: RS

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