Auf maximal 16 Mannschaften soll die DEL wachsen. Die Kassel Huskies drängen mit Macht zurück und wenn es nach der DEL geht, sollten neben den Nordhessen auf sportlichem Wege oder durch Lizenzverkauf nach Möglichkeit noch Teams in der Liga agieren, die ihre Heimspiele in Stuttgart oder Dresden austragen. Schließlich sind die dort neu errichteten Arenen ganz nach dem Geschmack der DEL-Führung.

RS-Kommentar zu den Finanzproblemen in der 2. Eishockey-Bundesliga

DEL-Wahn beenden

Markus Terbach
08. Februar 2008, 16:58 Uhr

Auf maximal 16 Mannschaften soll die DEL wachsen. Die Kassel Huskies drängen mit Macht zurück und wenn es nach der DEL geht, sollten neben den Nordhessen auf sportlichem Wege oder durch Lizenzverkauf nach Möglichkeit noch Teams in der Liga agieren, die ihre Heimspiele in Stuttgart oder Dresden austragen. Schließlich sind die dort neu errichteten Arenen ganz nach dem Geschmack der DEL-Führung.

Von aktuellen Zweitligisten ist nicht die Rede, was auch gut nachvollziehbar ist. Denn es fehlt an Teams, die in der Lage sind, die DEL finanziell und organisatorisch zu stemmen. In Regensburg und Essen nahm man dennoch in Verkennung der eigenen Leistungsfähigkeit den Namen der Eliteliga in den letzten Monaten oft genug in den Mund, wollte um jeden Preis den Erfolg.

Das Resultat: In Regensburg konnte der Exodus so gerade verhindert werden und in Essen wird vehement gegen ihn gekämpft. Und ohne Porsche würde es in Bietigheim in diesen Tagen auch ziemlich finster aussehen. Nicht nur in diesen drei Städten, sondern in den Köpfen aller Zweitliga-Funktionäre sollte nun endlich ein Lernprozess einsetzen, der DEL-Wahn ein Ende finden.

Autor: Markus Terbach

Kommentieren