Der Konkurrenzkampf um die Startplätze im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres ist bei Fortuna Düsseldorf in vollem Gange. Wer im Niederrheinpokal-Halbfinale gegen die SSVg Velbert von Beginn an auf dem Feld steht, ist auf einigen Positionen noch vakant. Heiß begehrt sind beispielsweise die beiden Posten in der Innenverteidigung.

Düsseldorf: Palikuca vor dem Pokal-Halbfinale

"Verdammt wichtig für uns"

kru
07. Februar 2008, 21:52 Uhr

Der Konkurrenzkampf um die Startplätze im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres ist bei Fortuna Düsseldorf in vollem Gange. Wer im Niederrheinpokal-Halbfinale gegen die SSVg Velbert von Beginn an auf dem Feld steht, ist auf einigen Positionen noch vakant. Heiß begehrt sind beispielsweise die beiden Posten in der Innenverteidigung.

Während Jens Langeneke nach einer überragenden Hinrunde und einer bisher starken Vorbereitung gesetzt scheint, kämpfen daneben Hamza Cakir, Adrian Spier und Robert Palikuca um ihre Chance. RS unterhielt sich mit dem Letztgenannten über das zurückliegende Trainingslager, Fortunas Neuzugänge und die kommenden Aufgaben.
Robert Palikuca, wie lief das Trainingslager?

Es war wirklich sehr gut, wir hatten optimale Bedingungen. Zudem haben wir einige interessante Übungen absolviert.

Das Thema Teambuilding hat Trainer Norbert Meier besonders betont. Was wurde unternommen?
Wir sind nach einer Schweine-Einheit gemeinsam ins Meer gesprungen, hatten dabei eine Menge Spaß. Zudem haben wir uns ein paar DVDs zusammen angesehen. Dabei hat man hier und da auch mal Zeit mit Leuten verbracht, die man sonst nur beim Training sieht. Das war schon sehr sinnvoll.

Was machen die beiden Neuzugänge Olivier Caillas und Kenan Sahin für einen Eindruck auf Sie?
Olli kennt man, er hat seine Qualitäten in Liga zwei schon unter Beweis gestellt. Jeder weiß, was er drauf hat. Das konnte man auch schon bei den ersten Auftritten für uns erkennen. Kenan ist nochmal ein anderer Typ Stürmer als diejenigen, die wir schon in unseren Reihen haben. Wenn er fit bleibt, hilft er uns bestimmt weiter.
Und wie sind die Beiden charakterlich?
Absolut in Ordnung. Unser Team ist ohnehin auf dieser Schiene astrein. Ich denke, dass man beidseitig aufeinander zugekommen ist. Integrationsprobleme gab es keine und wird es auch nicht geben.

Seit zwei Monaten arbeiten Sie nun mit Coach Meier zusammen. Wie lautet Ihr Zwischenfazit?
Die Art und Weise, wie er nach den erfolgreichen Partien gegen die höherklassigen Mannschaften mit uns gesprochen hat, war hervorragend. Er hat uns immer zu verstehen gegeben, wie wir die guten Ergebnisse einzuschätzen haben und hat uns dabei die Fehler aufgezeigt.
Am Sonntag steht das Pokal-Halbfinale gegen Velbert auf dem Programm. Wie ernst nehmen Sie dieses Match?

Es ist verdammt wichtig für uns. Wenn wir vor dem Rückrunden-Auftakt gegen Wuppertal einen Erfolg verbuchen können, wäre das eine Menge wert. Außerdem will man einen Wettbewerb auch gewinnen, wenn man schon so weit gekommen ist. Wir haben uns jedoch selbst gewarnt, weil wir in der Vorbereitung gezeigt haben, wie es ist, wenn man als unterklassiger Club auf einen "Großen" trifft. Wir müssen ins Endspiel kommen, das ist ganz klar.

Autor: kru

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