Bei der Westfalia geht's aufwärts. Sportlich hat sich das Team von Trainer Frank Schulz in der Vorbereitung stetig gesteigert. Den Niederlagen gegen den SV Straelen (0:1), 1. FC Kleve (2:5) folgten mit FC Schalke U19 (1:1) und Borussia Dröschede (2:1) zwei gelungene Auftritte.

Westfalia Herne: Camci holt neuen Trikot-Sponsor

TeamSport Philipp ist "selbstverständlich"

tr
07. Februar 2008, 21:35 Uhr

Bei der Westfalia geht's aufwärts. Sportlich hat sich das Team von Trainer Frank Schulz in der Vorbereitung stetig gesteigert. Den Niederlagen gegen den SV Straelen (0:1), 1. FC Kleve (2:5) folgten mit FC Schalke U19 (1:1) und Borussia Dröschede (2:1) zwei gelungene Auftritte. "Ich bin mit der Vorbereitung mehr als zufrieden", erzählt Schulz, der aufgrund der anhaltenden Verletzungsseuche kaum Gelegenheit hatte, seine Elf vernünftig einspielen zu lassen.

Doch auch diese Hürde bringt den Fußballlehrer nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil, denn er ist es gewohnt, unter widrigen Bedingungen erfolgreich zu arbeiten. "Es ist doch eine klare Kiste, dass die Stimmung gut ist", sieht Schulz den Zusammenhalt als nichts besonderes an:

"Denn dafür sind die Jungs ja auch geblieben. Wir haben uns diesen Nimbus über Jahre aufgebaut." Auch Heimkehrer Dominik Behrend fügt sich ins Gefüge gut ein. "Man merkt natürlich, dass es für ihn wieder ein ganz anderer Fußball ist", sieht Schulz, der am Sonntag bei TuRU Düsseldorf sein letztes Testspiel bestreiten wird, bevor die Restrunde beginnt, den Leistungsunterschied zwischen Ober- und Landesliga, in der Behrend zuletzt beim TuS Eving-Lindenhorst agierte. "Er muss sich erst einmal wieder annähern, hat aber von seiner Qualität nichts verloren."

Aufwärts geht's auch hinter den Kulissen. Denn der neue Manager Timur Chance kann gleich mit einem Coup aufwarten. Der ehemalige Gladbecker, der seit gerade einmal sieben Tagen im Amt ist, hat einen neuen Trikot-Sponsor an Land gezogen. Ab sofort wird TeamSport Philipp auf der Herner Brust pranken. "Ich kenne den 'Boss' Gerd Philipp seit 15 Jahren", erklärt Camci, der sich gerade erst von seiner Grippe erholt hat, die Zusammenhänge. "Ich habe lange und erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet. Und da ist es doch selbstverständlich, ihn bei einem neuen Engagement anzusprechen und mit ins Boot zu holen. Eine Unterschrift ist zwar noch nicht erfolgt, aber es ist alles geklärt. Das Gesamtpaket ist hervorragend."

Aber auch sonst ist Camci fleißig und verschafft sich gerade einen Überblick über die Lage des Vereins. "Die Mannschaft ist sehr gut und ein wirklich eingeschworener Haufen. Von den Jungs und vom Coach bin ich überzeugt", ist Camci von den Aktiven gut aufgenommen worden. Und vom Vorstand? "Zu den Leuten habe ich auch einen guten Draht", verrät der Manager, der am gestrigen Mittwoch einer Elefantenrunde zusammen mit Chef Ingo Paeske und Sponsor Jürgen Stieneke beiwohnte.

Auf dieser Sitzung wurden insbesondere die wirtschaftlichen Detailfragen geklärt. "Herr Paeske und Herr Stieneke hatten einiges zu besprechen", will Camci auf den genauen Inhalt aber nicht eingehen, sondern skizziert viel lieber seine vorrangige Aufgabe: "Durch meine Installierung kann sich die Truppe wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Ich halte alles von den Leuten ab und werde mich um ihre Interessen kümmern. Ich ziehe meine Linie durch und bin ehrlich. Das erwarte ich auch von den anderen."

Autor: tr

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