Die Ruhephase wurde für die SG Schönebeck nach dem Trainingslager in Bad Bentheim verlängert. Das für den gestrigen Mittwoch geplante Testspiel am Sachsenring gegen das belgische Vlimmeren Sport wurde abgesagt. Ein neuer Termin wird gesucht. Zum Abschluss des Aufenthalts in „BB“ wurde der Essener Bundesligist im Nordhorner Euregium beim „3. Hotel Grossfeld-Cup“ Dritter. “Das war zum Schluss eine reine Willenssache”, erklärt SGS-Coach Ralf Agolli, der den Tribut an das Vorab-Programm entspannt zur Kenntnis nahm.

SG Schönebeck: Vor Wat-Derby macht Laihanen noch Natio-Abstecher

Uhr tickt, die SGW wartet

og
07. Februar 2008, 17:48 Uhr

Die Ruhephase wurde für die SG Schönebeck nach dem Trainingslager in Bad Bentheim verlängert. Das für den gestrigen Mittwoch geplante Testspiel am Sachsenring gegen das belgische Vlimmeren Sport wurde abgesagt. Ein neuer Termin wird gesucht. Zum Abschluss des Aufenthalts in „BB“ wurde der Essener Bundesligist im Nordhorner Euregium beim „3. Hotel Grossfeld-Cup“ Dritter. “Das war zum Schluss eine reine Willenssache”, erklärt SGS-Coach Ralf Agolli, der den Tribut an das Vorab-Programm entspannt zur Kenntnis nahm.

Sieger des Hallenturniers wurde Zweitligist Heike Rheine. Agolli: „Das war schon alles in Ordnung. Frisch waren meine Mädels nicht mehr.“

Einverstanden war der 46-Jährige vor allen Dingen vorab mit dem Testspiel gegen den Bundesligakonkurrenten Hamburger SV (1:0). „Das war wirklich gut, mein Team zeigte trotz der Beanspruchung Tempo.“ Susanne Kasperczyk (Innenbandanriss) und Marlene Kowalik (Leistenzerrung) waren nicht aktiv. In Durchgang zwei ließ Agolli auch Weltmeisterin Linda Bresonik in der Kabine, die Achillessehnenprobleme hatte. „Wir haben nichts riskiert.“ Das Wetter machte Agolli durchaus einen Strich durch die Rechnung. „Einmal war es so windig, dass die Hütchen umgeworfen wurden.“ Das Programm wurde ansonsten durchgezogen. Abseits der Spur ließ Agolli die Kirche im Dorf, Einzelgepräche standen nicht auf dem Programm.

Alles im Hinblick auf den 24. Februar, das Sonntags-Gastspiel in der Wattenscheider Lohrheide (14 Uhr). Während die SGS im Kurort „fast schon hofiert“ (O-Ton Agolli) wurde, wird man beim Reviernachbarn zum Start der Restrunde mit allen Mitteln bekämpft. Agolli hat kein Problem, bereits voraus zu blicken: „Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass die SG Wattenscheid am Ende der Spielzeit die Liga hält, das ist auch für uns gut.“ Zum Beispiel auch für Abwehrspielerin Kathrin van Kampen, die in der Winterpause von der SGS zur SGW ging. „Es war einfach so, sie hatte bei uns keine Chance auf Einsätze. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass man dann für 09 die Freigabe erteilt“, legt sich Agolli fest. „So muss man miteinander umgehen. Das ist alles auch eine Imagefrage.“

Mit der Entwicklung von Taru Laihanen ist Agolli zufrieden. „Logisch, sie ist noch zurückhaltend, versteht aber sehr viel, von dem was wir auf Deutsch sprechen. Das gibt sich.“ Kurz vor dem Wattenscheid-Derby macht die Stürmerin noch einen Abstecher zu finnischen Nationalmannschaft – alles vom 19. bis 21. Februar.

Inka Wesely und „Bella“ Linden weilten mit der DFB-U17 in Neuseeland. Zum Abschluss des Vier-Nationen-Turniers verlor das Team gegen die USA (2:3). Vorab wurde 4:0 gegen Australien und 5:1 gegen die „Kiwis“ gewonnen. Das Revierquartett - neben Wesely und Linden waren auch Duisburgs Turid Knaak und Recklinghausens Alexandra Popp dabei - war komplett im Einsatz.

Autor: og

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