Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) darf bei der ab der kommenden Saison ausgespielten lukrativen Champions League auf einen zweiten Startplatz hoffen. Wie der Weltverband IIHF am Montag bekanntgab, spielen die Hauptrunden-Sieger aus Deutschland, der Slowakei und der Schweiz in einem Qualifikations-Turnier den zwölften und letzten Teilnehmer aus. Sollte der bereits für die Champions League qualifizierte deutsche Meister als Erster in die Play-offs gehen, spielt der Hauptrunden-Zweite das Ausscheidungs-Turnier.

Eishockey Champions-League: DEL hofft auf zwei Startplätze

Zehn Millionen Euro Preisgeld

sid
07. Februar 2008, 17:11 Uhr

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) darf bei der ab der kommenden Saison ausgespielten lukrativen Champions League auf einen zweiten Startplatz hoffen. Wie der Weltverband IIHF am Montag bekanntgab, spielen die Hauptrunden-Sieger aus Deutschland, der Slowakei und der Schweiz in einem Qualifikations-Turnier den zwölften und letzten Teilnehmer aus. Sollte der bereits für die Champions League qualifizierte deutsche Meister als Erster in die Play-offs gehen, spielt der Hauptrunden-Zweite das Ausscheidungs-Turnier.

Die IIHF hatte Mitte Januar die Einführung des Wettbewerbs mit zwölf Mannschaften aus sieben Ländern beschlossen. Tschechien, Finnland, Russland und Schweden stellen je zwei Starter, hinzu kommen die Meister aus Deutschland, der Slowakei und der Schweiz sowie der Sieger des Qualifikationsturniers.

Insgesamt ist die Champions League mit zehn Millionen Euro dotiert,wobei ein russischer Energieriese als Sponsor auftritt. Der Sieger erhält eine Million Euro, der Finalist 500.000 Euro. Das Erreichen des Halbfinales wird mit 200.000 Euro belohnt. Jeder teilnehmende Verein sowie dessen Liga erhalten jeweils 300.000 Euro, der nationale Verband 100.000. Alle Spiele finden mittwochs statt.

Weniger erfreulich sieht dagegen die Entwicklung im Bezug auf den NHL-Vertrag ab der Saison 2008/09 aus. „Die Verhandlungen mit der NHL gestalten sich insbesondere aufgrund der momentanen Uneinigkeit der europäischen Spitzenverbände sehr zäh“, gab sich DEB-Generalsekretär Franz Reindl nicht sehr optimistisch.

Autor: sid

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