Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger betont ausdrücklich, dass es wichtig sei, dass sich die Fans gegen die Hooligans wehren und Zivilcourage zeigen. Nur so könne der Fußballplatz wieder eine gewaltfreie Zone werden.

Deutschlands größtes Internetprojekt gegen Gewalt im Fußball gestartet

Zeig Dein Gesicht! Fanaktion gegen Gewalt

06. Februar 2008, 13:30 Uhr

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger betont ausdrücklich, dass es wichtig sei, dass sich die Fans gegen die Hooligans wehren und Zivilcourage zeigen. Nur so könne der Fußballplatz wieder eine gewaltfreie Zone werden.

Die zunehmende Gewalt in Fußballstadien nimmt rapide zu und die Politik und die Vereine zeigen Aktionismus. So sollen in Zukunft fliegende Drohnen randalierende Fans beobachten und identifizieren. Bei der Bundeswehr kamen genau diese Maschinen im Kosovo Krieg zum Einsatz. Militärisches Know How gegen gewaltbereite Fußballfans?

Ein Internetunternehmer und eine PR Agentur nahmen sich des Themas an und schufen einen Webwettbewerb zwischen allen Fans der 18 Bundesligavereine. "Dein Verein hat die treuesten und fairsten Fans? Beim Fanpokal kann es jeder beweisen", erklärt Thorsten Alles, Mitinitiator des Fanpokals. "Die Regeln sind einfach: Jeder der ein Bild von sich hat, platziert sich auf der Tribüne seines Lieblingsvereins. Der Verein, der innerhalb einer Zeitspanne die meisten Fans auf der Tribüne hat, gewinnt die Partei. Die einzelnen Partien entsprechen den Spielen der Rückrunde und es gibt selbstverständlich auch eine eigene Tabelle."

Der Wettbewerb ist mit dem Beginn der Rückrunde a n diesem Wochenende gestartet. Teilnehmer können sich bereits jetzt registrieren und per Mail andere Mitglieder über den Wettbewerb informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei entsprechender Resonanz planen die Initiatoren bereits einen Europameister Fanpokal Wettbewerb aller teilnehmenden Länder bei der EM in Österreich und in der Schweiz. Ehrgeizige Pläne für ein beispielhaftes Projekt.

Infos: www.fanpokal.de

Autor:

Kommentieren