Die Vorbereitung steht für Verbandsliga-Herbstmeister Wattenscheid bisher unter keinem guten Stern. Grippewelle, Verletzungs-Probleme - Trainer Dirk Helmig musste bisher permanent improvisieren und einen Test in Frintrop sogar mit neun Mann beenden. Zudem hat

Wattenscheid: Trainer Helmig im Interview

"Pokal-Termin ist völlig indiskutabel"

tt
05. Februar 2008, 12:10 Uhr

Die Vorbereitung steht für Verbandsliga-Herbstmeister Wattenscheid bisher unter keinem guten Stern. Grippewelle, Verletzungs-Probleme - Trainer Dirk Helmig musste bisher permanent improvisieren und einen Test in Frintrop sogar mit neun Mann beenden. Zudem hat "Putsche" das Problem mit zwei "Höhepunkten". RS unterhielt sich mit dem Ex-Profi.

Dirk Helmig, gibt es positive Nachrichten aus dem Lazarett-Bereich?
Ja, unser Torwart Philipp Kunz ist nach seiner Knie-Operation wieder richtig gut dabei, Offensiv-Mann Daniel Diaz ist ebenfalls wieder fit.

Und die negativen Meldungen?
Farat Toku mit einer Bauchmuskel-Zerrung aus, Ozan Yilmaz befindet sich wegen seiner Bänderdehung in Behandlung, Timo Erdmann muss wegen seiner Rippenprellung kürzer treten, Ferhat Yalcin hat Bänder-Probleme. Dazu verpasst Torjäger Dimi Ropkas, der sich einen Bänderriss zugezogen hat, das Pokalspiel in Münster. Gleiches gilt für Dimi Steininger. Er wird Montag an der Leiste operiert.
Das Highlight in Münster wartet am 9. Februar, die Meisterschaft startet im März. Wie halten Sie die Spannung hoch?

Grundsätzlich muss man sagen, dass die Vorbereitung für uns zu früh kam. Wir befinden uns seit einem Monat im Training, präparieren uns für die Partie bei den Preußen. Sie sind am Freitag Abend mit dem 2:0 gegen Wiedenbrück schon in die Rückserie gestartet sind, haben also einen Vorsprung. Der Termin ist für einen Verbandsligisten völlig indiskutabel, weil wir danach wieder drei Wochen Pause haben. Wir legen nach dem Münster-Match vier freie Tage ein, arbeiten danach auf Dröschede hin.

Kommt angesichts der angesprochenen Rückschläge eigentlich Konkurrenzkampf auf?
Durchaus. Im Torwart-Bereich werden die Karten zwischen Daniel Pommer, der sicherlich mit einem kleinen Vorteil ausgestattet ist, und Philipp Kunz neu gemischt. Murat Tatar oder Sven Wienecke, die vorher hinten dran waren, können sich jetzt beweisen und empfehlen.

Autor: tt

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