Der WSV Borussia setzt ein Zeichen im Aufstiegskampf. Kurz vor Transferschluss einen Schlüsselspieler ziehen zu lassen – das verheißt nichts Gutes für den Rest der Saison.

RevierSport-Kommentar zum Fall Lintjens

Klares Zeichen

04. Februar 2008, 18:31 Uhr

Der WSV Borussia setzt ein Zeichen im Aufstiegskampf. Kurz vor Transferschluss einen Schlüsselspieler ziehen zu lassen – das verheißt nichts Gutes für den Rest der Saison. "Unzufriedene Akteure helfen uns nicht weiter", argumentiert Präsident Friedhelm Runge. Und hinterfragt dabei gar nicht erst, warum Sven Lintjens unzufrieden ist.

Dabei ist offensichtlich, dass der Neu-Paderborner nicht der einzige seiner Art ist, sondern lediglich einer der wenigen, die die Missstände in Wuppertal offen ansprechen. Wenn im Umfeld mehr gegen- als miteinander gearbeitet wird, geht das an keiner Mannschaft spurlos vorüber. Das WSV-Team hat die Situation noch enger zusammengeschweißt. Außer dem Zusammenhalt der Kicker hat man freilich wenig Argumente auf seiner Seite, wenn es um die Vergabe der Aufstiegsplätze geht – und um die Vertrags-Verlängerungen mit den übrigen Leistungsträgern...
Auf Seite 2: Nachgefragt bei WSV-Manager Georg Kreß

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