Die Nürnberg Ice Tigers sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) derzeit wieder klar auf Kurs und haben am Freitag als erstes Team die 100-Punkte-Hürde genommen. Beim 4:1 (3:0, 0:0, 1:1) bei den DEG Metro Stars zog der Spitzenreiter dem Play-off-Anwärter mit drei Toren in den ersten fünf Minuten geschwind davon und liegt jetzt vier Zähler vor Verfolger Eisbären Berlin, der am Freitag spielfrei hatte.

Eishockey: Nürnberg baut Tabellenführung aus

Duisburg lässt sich auskontern

sid
01. Februar 2008, 22:08 Uhr

Die Nürnberg Ice Tigers sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) derzeit wieder klar auf Kurs und haben am Freitag als erstes Team die 100-Punkte-Hürde genommen. Beim 4:1 (3:0, 0:0, 1:1) bei den DEG Metro Stars zog der Spitzenreiter dem Play-off-Anwärter mit drei Toren in den ersten fünf Minuten geschwind davon und liegt jetzt vier Zähler vor Verfolger Eisbären Berlin, der am Freitag spielfrei hatte.

Die Kölner Haie (92) rückten durch ein 7:3 (2:2, 2:1, 3:0) bei Schlusslicht Füchse Duisburg bis auf vier Punkte an Berlin, Meister von 2005 und 2006, heran. Die Hannover Scorpions (73) unterlagen den Augsburger Panthern 1:2 (0:0, 1:2, 0:0). Der ERC Ingolstadt (66) eroberte Rang neun, der noch zur Teilnahme an den Vor-Play-offs berechtigt, durch ein 6:4 (1:1, 2:2, 3:1) gegen den EHC Wolfsburg von der DEG.

In Düsseldorf vermiesten Brian Swanson (2.) und Florian Keller (2.) die Karnevalslaune der Gastgeber - nach nur 111 Sekunden stand es 0:2. Colin Beardsmore (5.) legte wenig später das 0:3 nach. Allen Toren gingen Fehler von DEG-Schlussmann Jamie Storr voraus, die Fans sangen: "Wir sind nur ein Karnevalsverein". Der zehnte Tigers-Sieg in den letzten elf Spielen war trotz des 1:3 durch Jason Pinizzotto (58.) nie in Gefahr, Petr Fical (59.) stellte den Endstand her.

In Duisburg leisteten die Füchse den Haien erbitterte Gegenwehr. Die ersten drei Kölner Führungen durch Ivan Ciernik (2.), Todd Warriner (8.) und Philip Gogulla (24.) konterten die Gastgeber jeweils mit dem postwendenden Ausgleich innerhalb von maximal zwei Minuten. Erst das 3:4 durch Warriner (29.) brach den Widerstand des Tabellenletzten, denn Stephane Julien (46.), Andreas Renz (47.) und Sebastian Furchner (57.) trafen im Anschluss noch für Köln.

Autor: sid

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