Nach einer zehnjährigen Durststrecke darf der FC Barcelona dank Torschütze Thierry Henry und

"Barca" träumt vom ersten Pokalsieg seit 1998

Henry trifft zum Sieg gegen Villarreal

sid
01. Februar 2008, 11:14 Uhr

Nach einer zehnjährigen Durststrecke darf der FC Barcelona dank Torschütze Thierry Henry und "Zauberer" Lionel Messi wieder vom ersten Triumph im spanischen Fußball-Pokal träumen. Der französische Nationalspieler Henry besiegelte den Halbfinaleinzug der Katalanen durch seinen Kopfballtreffer (41.) zum 1:0 (1:0)-Sieg im Viertelfinalrückspiel gegen den Ligarivalen FC Villarreal. Überragender Akteur war aber der 20 Jahre alte argentinische Jungstar Messi, der mit einigen Kabinettstückchen glänzte.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/005/312-5395_preview.jpeg Barca-Star Thierry Henry. (Foto: firo)[/imgbox]Im Hinspiel war der Tabellenzweite aus Barcelona nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen. Umso größer war die Erleichterung bei Barca-Trainer Frank Rijkaard. "Das war der erwartete Arbeitssieg gegen eine der besten Mannschaften Spaniens. Wir kämpfen damit weiter um drei Titel. Der Pokalsieg wäre ein schöner Triumph", meinte der Niederländer mit Blick auf den letzten Cuperfolg seiner Mannschaft 1998. Gemeinsam mit Atletico Bilbao ist der FC Barcelona mit 24 Erfolgen der Rekordsieger der "Copa del Rey".

Ebenfalls am Donnerstagabend schaffte Racing Santander zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Einzug in die Vorschlussrunde des Pokalwettbewerbs. Der Tabellensechste der Primera Division erkämpfte sich trotz eines 0:2-Pausenrückstandes bei Atletico Bilbao noch ein 3:3-Unentschieden, das wegen des Sieges im Hinspiel (2:0) zum Weiterkommen reichte. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Jetzt wollen wir weiter Geschichte schreiben und versuchen, ins Finale zu kommen", kündigte Racing-Coach Marcelino Garcia voller Zuversicht an.

Am Mittwoch hatten sich bereits der FC Valencia (gegen Atletico Madrid) und der letztjährige Finalist FC Getafe (gegen Real Mallorca) für das Halbfinale qualifiziert. Titelverteidiger FC Sevilla war bereits vorzeitig gescheitert.

Neuigkeiten gibt es derweil von Atletico Madrid. Der frühere Hamburger Bundesligaprofi Tomas Ujfalusi steht offenbar vor einem Wechsel zu dem Traditionsverein. Der tschechische Nationalspieler vom AC Florenz soll nach übereinstimmenden Meldungen spanischer Medien in den kommenden Tagen einen Drei-Jahres-Vertrag bei Atletico unterschreiben und nach der laufenden Saison wechseln.

Der 29 Jahre alte Ujfalusi hatte im Juli 2004 kurz vor Beginn der Bundesligarunde den HSV verlassen und war nach Florenz gewechselt. Abwehrspieler Ujfalusi hatte zuvor vier Jahre für die Hamburger gespielt und in 105 Ligapartien drei Tore erzielt.

Autor: sid

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