Derzeit herrscht in Schermbeck nicht die beste Laune. Denn die Verletzungsseuche hat beim SV extrem zugeschlagen. Mit Oliver Dirr (Knie-OP), Alexander Kaul (Grippe), Christopfer Nachtwey (Schulter-OP), Daniel Kosakowski (Schleimbeutel-Entzündung im Ellenbogen), Sebastian Hahn (Fußprobleme), Rainer Nawatzki (muskuläre Beschwerden), Tim Woberschal (Knie-Entzündung), Dirk Cholewinski (Nasen-OP), Mike Holtheuer (beruflich verhindert) und Dominik Milaszewski (Mittelfußbruch) stehen Trainer Martin Stroetzel gleich zehn Akteure gar nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

SV Schermbeck: Stroetzels zehnfaches Problem

Kosakowski und Wergen sorgen für Stimmung

tr
29. Januar 2008, 09:01 Uhr

Derzeit herrscht in Schermbeck nicht die beste Laune. Denn die Verletzungsseuche hat beim SV extrem zugeschlagen. Mit Oliver Dirr (Knie-OP), Alexander Kaul (Grippe), Christopfer Nachtwey (Schulter-OP), Daniel Kosakowski (Schleimbeutel-Entzündung im Ellenbogen), Sebastian Hahn (Fußprobleme), Rainer Nawatzki (muskuläre Beschwerden), Tim Woberschal (Knie-Entzündung), Dirk Cholewinski (Nasen-OP), Mike Holtheuer (beruflich verhindert) und Dominik Milaszewski (Mittelfußbruch) stehen Trainer Martin Stroetzel gleich zehn Akteure gar nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

"In diesem Ausmaß habe ich das auch noch nicht erlebt", schüttelt der Coach den Kopf. Und den personellen Aderlass spürte man deutlich beim Testspiel gegen den Bezirksligisten aus Coesfeld. Zwar gewann der SVS klar mit 3:0, aber "wir sind nur mit elf Spielern angereist", hätte Stroetzel lieber eine größere Auswahl. Doch wer ihn kennt, weiß, dass er sich durch solche Rückschläge nicht beeindrucken lässt. Im Gegenteil: "Ich bin zuversichtlich, dass sich in den nächsten Tagen das Lazarett lichten wird. Die Mannschaft weiß was ich will und ich weiß was die Jungs können. Wir werden dadurch nicht ins Hintertreffen geraten."

Und seit dem gestrigen Samstag Abend ist die Stimmung auch wieder ordentlich gestiegen. Denn nach dem Match gegen Recklinghausen feierte die Truppe noch einen geselligen Mannschaftsabend. Und dabei mussten besonders die beiden Neuen Kosakowski und Dominik Wergen zur Party-Laune beitragen. "Sie mussten natürlich auch unser Ritual erfüllen und zu späterer Stunde, als sie ihre Hemmungen verloren hatten, auf dem Tisch tanzen und singen", berichtet Stroetzel. "Das war eine lustige Sache." Die die Laune mächtig angehoben hat.

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren