Vor allem in der ersten halben Stunde der Testpartie gegen Borussia Mönchengladbach kam unheimlich viel Dampf der Fortuna über die linke Seite. Die soll ab sofort Neuzugang Olivier Caillas beackern. Der ehemalige Fürther zeigte sofort in seinem ersten Auftritt im Fortuna-Dress, dass er eine absolute Bereicherung für die Truppe von Trainer Norbert Meier sein kann.

Düsseldorf: Dritter „Olli“ ohne anderen Spitznamen

"Bin froh, dass ich hier bin"

kru
29. Januar 2008, 08:52 Uhr

Vor allem in der ersten halben Stunde der Testpartie gegen Borussia Mönchengladbach kam unheimlich viel Dampf der Fortuna über die linke Seite. Die soll ab sofort Neuzugang Olivier Caillas beackern. Der ehemalige Fürther zeigte sofort in seinem ersten Auftritt im Fortuna-Dress, dass er eine absolute Bereicherung für die Truppe von Trainer Norbert Meier sein kann.

„Die Mannschaft hat es mir sehr leicht gemacht“, gibt sich Caillas bescheiden. „Ich bin richtig gut aufgenommen worden. Und wenn man sich gut fühlt, hat man es auf dem Platz auch einfacher.“ Sein Zusatz: „Das war im letzten halben Jahr leider nicht so.“

Was die logische Konsequenz mit sich bringt: „Ich bin froh, dass ich jetzt hier bin, in einer schönen Stadt und bei einem Verein mit einem sensationellen Umfeld.“ Dabei lebt er bis jetzt noch im Hotel, hat sich noch nicht nach einem neuen Zuhause umgesehen. Sein Kommentar: „Ich muss mich erst einmal auf dem Platz zurechtfinden, dann kann ich mich um die anderen Sachen kümmern.“

Wie um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, der für die Fans nach den starken Leistungen gegen die zuletzt großen Gegner wie Werder Bremen, Bayern München oder gestern Gladbach schon beschlossene Sache scheint. „Die Leute sind einfach genauso hungrig wie wir. Aber wir müssen einen Schritt nach dem anderen gehen. Wir können stolz auf die Erfolge gegen die klasse Teams sein, aber dürfen das Ganze nicht überbewerten“, ist Caillas bemüht, die Anhänger und seine Mitspieler auf dem Boden zu halten. „Ich brauche nicht auf die Bremse treten. Der Trainer hat das schon im Griff.“

Dennoch ist auch er froh, dass es nun ab heute ins Trainingslager ins spanische Huelva geht. „Dann können wir erst einmal keine Zeitung lesen und können uns auf die fünf Tage Arbeit konzentrieren, die uns gut tun werden“, denkt der Flügelflitzer, der schon mit dem SV Wehen ein Trainingslager absolviert hat. „Meine Frau hat auch schon gemeckert, dass ich jetzt schon wieder weg bin, aber sie wusste ja, worauf sie sich mit mir eingelassen hat.“

Das weiß auch die Fortuna, die sich nun den dritten „Olli“ ins Team geholt hat. Caillas zu dem Thema: „Ich habe keinen anderen Spitznamen. Zwei von uns müssen wohl in den sauren Apfel beißen und bekommen einen aufgebrummt.“ Dafür ist er ein heißer Kandidat, schließlich ist er als letztes dazugekommen. Seine trockene Antwort: „Ich bin aber auch nicht der Jüngste.“

Autor: kru

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