Heute geht das Trainingslager in der Türkei zu Ende, ein Pechvogel wurde ausgemacht. Und zwar Monir Ibrahim, der quasi die ganze Zeit zum zuschauen verurteilt war. Denn kurz nach der Anreise verletzte sich der Verteidiger am Knie. Verdacht besteht auf einen Einriss des Innenbandes am Knie. Am Montag soll eine Kernspintomographie Aufschluss über die Schwere der Blessur geben.

RWO: Ibrahim als Pechvogel der Trainingslager-Woche

Nah dran, dann die Grätsche

Christian Brausch (cb)
27. Januar 2008, 16:50 Uhr

Heute geht das Trainingslager in der Türkei zu Ende, ein Pechvogel wurde ausgemacht. Und zwar Monir Ibrahim, der quasi die ganze Zeit zum zuschauen verurteilt war. Denn kurz nach der Anreise verletzte sich der Verteidiger am Knie. Verdacht besteht auf einen Einriss des Innenbandes am Knie. Am Montag soll eine Kernspintomographie Aufschluss über die Schwere der Blessur geben.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/001/338-1355_preview.jpeg Der RWO-Pechvogel: Monir Ibrahim. (Foto: firo)[/imgbox]Ibrahim: „Bei einer Grätsche gegen Mike Terranova habe ich mir das Knie verdreht. Ich habe sofort gemerkt, es ist etwas passiert. Dennoch habe ich weiter gemacht. Am Montag dann noch der morgendliche Lauf unter Schmerzen, dann ging nichts mehr.“ Eigenschaften, die zu dem Kämpfer passen, der Wille, die Schmerzen zu verdrängen war da. Aber im Endeffekt muss man doch besser auf den Körper hören, um schlimmere Folgen zu verhindern. Aktueller Stand bei Ibrahim: „Es geht etwas besser, trotzdem habe ich ein sehr instabiles Gefühl im Knie. Besonders nachts, wenn ich auf der Seite liege. Eine totale Streckung ist auch nicht möglich: Dennoch hoffe ich, dass es nicht so schlimm ist.“

Denn Ibrahim ist im Jahr 2008 so nah dran an der Elf wie nie zuvor. Was auch in den ersten Testpartien zu sehen war, die Einsatzzeiten wurden immer länger. Bereits in der Vorrunde durfte der knallharte Defensiv-Mann einige Minuten Drittliga-Luft schnuppern. Man traut dem 21-Jährigen den Sprung in die Truppe auf Dauer zu, daher ist auch der Frust beim gebürtigen Krefelder zu verstehen: „So eine Verletzung hatte ich noch nie, wenn es ein Einriss ist, dauert das bis zu sechs Wochen. Sehr ärgerlich, denn ich war nah dran an der Truppe. Ich habe noch nie so intensiv in der Pause trainiert, um gut vorbereitet zu sein. Ich hatte mir extrem viel vorgenommen. Meistens ist es so, dass dann etwas passiert. Hauptsache, ich bin schnell wieder fit, denn mit jedem Tag Pause wird auch der Abstand zum Rest der Elf
wieder größer.“

Autor: Christian Brausch (cb)

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