Rob Friend war gerade einmal zehn Sekunden auf dem Platz und sofort durfte Gladbach jubeln. Einen Eckball versenkte der Torjäger per Kopf. Doch auch Sebastian Schachten war am Ball. „Ich habe das Leder berührt, Rob stand hinter mir“, berichtete der mitaufgerückte Defensive. „Wer am Ende das Ding reingemacht hat, kann ich nicht sagen. Dran war ich auf jeden Fall.“ Die Szene hatte am gestrigen Samstag für den 23-Jährigen Symbolcharakter.

Mönchengladbach: Wer traf? Sebastian Schachten oder Rob Friend?

„Nicht auf der Höhe“

27. Januar 2008, 16:19 Uhr

Rob Friend war gerade einmal zehn Sekunden auf dem Platz und sofort durfte Gladbach jubeln. Einen Eckball versenkte der Torjäger per Kopf. Doch auch Sebastian Schachten war am Ball. „Ich habe das Leder berührt, Rob stand hinter mir“, berichtete der mitaufgerückte Defensive. „Wer am Ende das Ding reingemacht hat, kann ich nicht sagen. Dran war ich auf jeden Fall.“ Die Szene hatte am gestrigen Samstag für den 23-Jährigen Symbolcharakter.

[box_rsprint]Denn auch hinten leistete er sich zwei Unklarheiten. „Beim zweiten und dritten Gegentreffer sah er nicht glücklich aus“, erkannte Trainer Jos Luhukay zwei Stellungsfehler des ehemaligen Bremers. Besonders beim zweiten Einschlag von Sebastian Heidinger ging Schachten nicht energisch genug dazwischen und ermöglichte so den 16-Meter-Schuss. „Wir haben vorne durch eine Unachtsamkeit den Ball verloren“, schilderte der Ex-Paderborner die Szene aus seiner Sicht. „Ich habe kurz gezögert, aber er trifft das Ding auch optimal.“

Einen Vorwurf wollte Luhukay Schachten aber nicht machen. „Der Junge war ein halbes Jahr lang außer Gefecht. Da ist es normal, dass man unter Druck noch nicht voll auf der Höhe ist.“ Dass der Zug für die Startformation gegen Kaiserslautern nun abgefahren ist, wollte Luhukay nicht äußern. Und auch Schachten machte sich keine Gedanken. „Das muss der Coach entscheiden, ich kann und werde dazu nichts sagen.“

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