William Gallas ist alles andere als im Frieden vom FC Chelsea geschieden. Wie der Verein mitteilte, habe der Franzose gedroht, sich im Falle der verweigerten Freigabe Rot einzuhandeln oder ein Eigentor zu schießen.

Gallas drohte mit Roter Karte und Eigentor

cleu
05. September 2006, 12:09 Uhr

William Gallas ist alles andere als im Frieden vom FC Chelsea geschieden. Wie der Verein mitteilte, habe der Franzose gedroht, sich im Falle der verweigerten Freigabe Rot einzuhandeln oder ein Eigentor zu schießen.

Die Mittel, mit denen Profis aus bestehenden Verträgen herauskommen wollen, werden immer obskurer. Bestes Beispiel: William Gallas. Der englische Meister FC Chelsea hat seinen ehemaligen und zum FC Arsenal gewechselten Abwehrspieler scharf angegriffen. "Er hat gedroht, ein Eigentor zu schießen oder sich absichtlich eine Rote Karte einzuhandeln", hieß es am späten Montagabend in einer Erklärung auf der offiziellen Internetseite des Klubs von Öl-Milliardär Roman Abramowitsch, mit der der Verein die Umstände für Gallas' Transfer zum Klub des deutschen Nationaltorhüters Jens Lehmann aufklären will.

"Der FC Chelsea findet, dass es wichtig, den Fans die ganze Wahrheit über William Gallas zu schildern, über seinen mangelnden Respekt gegenüber den Fans, dem Trainer und dem Verein. Auch nach seinem Weggang hat er Jose Mourinho weiter attackiert. Das kann nicht so stehen gelassen werden", stand in der Erklärung.

Weiter hieß es, Chelsea habe Gallas ein sehr lukratives Angebot für eine Vertragsverlängerung unterbreitet, das dieser "allein wegen des Geldes" ausgeschlagen habe. Zudem habe er sich bereits beim vergangenen FA-Cup-Halbfinale gegen den FC Liverpool geweigert zu spielen, um ein besseres Angebot zu erzwingen. Auch vor dem ersten Meisterschaftsspiel dieser Saison gegen Manchester City habe Gallas abgelehnt mitzuwirken.

Autor: cleu

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