Der Deal ist unter Dach und Fach: Taru Laihanen meldete sich bei Coach Ralf Agolli stürmisch Gewehr bei Fuß. Die 21-jährige Torjägerin wurde nach längeren Verhandlungen vom aktuellen finnischen Meister FC Honka Espoo gegen einen vierstellige Ablösesumme losgeeist, wo sie in der letzten Spielzeit satte 21 Treffer markierte. Den kompletten Abgang vollzog, wie bereits angekündigt, Katrin van Kampen, die ihre defensiven Zelte nun beim Nachbarn SG Wattenscheid aufschlug.

SG Schönebeck: Bundesligisten versammeln sich Freitag in Frankfurt

Club kämpft um U17-Euro-Quali

og
25. Januar 2008, 09:05 Uhr

Der Deal ist unter Dach und Fach: Taru Laihanen meldete sich bei Coach Ralf Agolli stürmisch Gewehr bei Fuß. Die 21-jährige Torjägerin wurde nach längeren Verhandlungen vom aktuellen finnischen Meister FC Honka Espoo gegen einen vierstellige Ablösesumme losgeeist, wo sie in der letzten Spielzeit satte 21 Treffer markierte. Den kompletten Abgang vollzog, wie bereits angekündigt, Katrin van Kampen, die ihre defensiven Zelte nun beim Nachbarn SG Wattenscheid aufschlug.

Schönebecks Sportlicher Leiter Andreas Kuhn und Manager Willi Wissing empfingen das Nordlicht am Düsseldorfer Flughafen. Laihanen ist siebenfache Nationalspielerin, inklusive finnischer Nachwuchsteams sind es 43 Berufungen. Bis zum 30. Juni 2009 ist der Verbleib in Essen gesichert, bis dahin werden noch weitere Matches für die skandinavische Auswahl folgen. Beim Vier-Länder-Turnier in China war sie – wie eigentlich anvisiert – nicht dabei. Laihanen, die ihren Freund in Helsinki zurückließ, ließ sich für die Essener Vorbereitung extra freistellen. „Essen ist mir aktuell wichtiger“, legt sich Laihanen ausdrücklich fest.

Wohnen wird Laihanen, die ohne Ausstiegsklausel unterschrieb, in Essen-Bochold in einer „Bude“ von Club-Sponsor Wohnbau eG, in der während der Rückrunde auch Kollegin Julia Dickhaus dreimal pro Woche nächtigen wird. Aktuell ist das noch nicht der Fall, da Dickhaus zusammen mit Andrea Lenart und dem FVN in Andalusien weilt.

Der Trainingslager-Termin (31. Januar bis 3. Februar) in Nordhorn (Hotel Großfeld in Bad Bentheim) ist fest gebucht, für Laihanen und den gesamten Kader, genau wie das Derby zum Auftakt: Die SG Wattenscheid empfängt die SGS am 24. Februar in der Lohrheide. Am 2. Februar gibt es vorab einen Probelauf gegen den Hamburger SV (16 Uhr), am 3. Februar folgt ein nächstes Hallenturnier. Ein weiterer Test wird am Sonntag, 10. Februar, gegen DFB-Pokalhalbfinalist TuS Köln rrh. stattfinden, am Donnerstag, 14. Februar, heißt der Probelaufgegner Moers, am Sonntag, 17. Februar, setzt man sich mit einer männlichen B-Jugend auseinander.

Verzichten muss Coach Ralf Agolli aktuell auf Inka Wesely und Neuzugang „Bella“ Linden. Das U-17-Nationalmannschaftsduo war bis Dienstag, 22. Januar, beim DFB-Lehrgang in Hennef. Danach „jettete“ das DFB-Team ins Trainingslager (22. Januar - 5. Februar) nach Oakland/Neuseeland und spielt dort das Vier-Nationen-Turnier gegen Neuseeland, die USA und Australien.

Am Freitag kommt es in Frankfurt beim DFB zur nächsten Versammlung der Bundesligisten. Es gibt einigen Gesprächsbedarf. So hat die SGS angeregt, dass die nächste U17-Europameisterschaftsqualifikationsrunde in Essen stattfindet (9. bis 16. April). Als zweiter Austragungsort wäre Bottrop im Boot. Auch die Sitzung des DFB-Präsidiums ist am Freitag, die Entscheidung soll fallen. Gleichfalls wird über den Vorschlag von Bundestrainerin Silvia Neid gesprochen, die Bundesliga von zwölf auf acht Teams zu reduzieren.

Die SGS will dagegenhalten, die Qualifikation für den Hallenpokal davon abhängig machen, unter die ersten acht Mannschaften der Winterpausentabelle zu gelangen. Ein Vorschlag von Agolli, der produktiv ist, weil auf die zuletzt 10000 Euro Startprämie bestimmt kein Club verzichten möchte, so dass gewaltiger Konkurrenzkampf angeschoben würde.

Autor: og

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