Vier Tage des Oberhausener Trainingslagers sind rum, die ersten Beschwerden bei den Spielern auch. So verdrehte sich Monir Ibrahim das Knie, Markus Kaya bekam einen Schlag auf das Schienbeinköpfchen, Tim Kruse plagt eine Erkältung und Dimitrios Pappas eine Rippenprellung. Dennoch betont Coach Hans-Günter Bruns:

RWO: Vier Wehwehchen, Bruns zeigt sich zufrieden

Hardcore-Programm für Kleeblätter

cb
24. Januar 2008, 16:29 Uhr

Vier Tage des Oberhausener Trainingslagers sind rum, die ersten Beschwerden bei den Spielern auch. So verdrehte sich Monir Ibrahim das Knie, Markus Kaya bekam einen Schlag auf das Schienbeinköpfchen, Tim Kruse plagt eine Erkältung und Dimitrios Pappas eine Rippenprellung. Dennoch betont Coach Hans-Günter Bruns: "Abseits der Wehwechen haben wir es wieder super angetroffen. Gestern standen vor allem spielerische Dinge auf dem Programm, heute geht es richtig zur Sache, da muss man an die Substanz gehen, es wird voll im Kraftbereich gearbeitet."

So dass die Kleeblätter am Abend in die Betten fallen dürften. Vor allem mit der Aussicht, am Freitag und Samstag nochmals harte Einheiten vor der Brust zu haben. Vielleicht noch ein Testmatch gegen einen Erstligisten aus Russland oder der Ukraine. Der Sportliche Leiter Jürgen Luginger versucht einen Testgegner aus dem Hotel zu finden. Bruns: "Da muss die Truppe einfach auf die Zähne beißen, denn das wäre ein echtes Hardcore-Programm. Aber solche Partien bringen einen weiter. Es hilft, wenn man über die Grenze gehen muss." Die nötige Lockerheit soll man sich nachher zurück holen, denn der Trainer erklärt: "Wir machen das jetzt jeden Tag, nach den Einheiten geht es in den Pool, der ist noch kälter als das Meer. Ich schätze ihn auf zehn Grad. So versuchen wir die Muskulatur wieder locker zu bekommen."

Mit Blick auf die Zeit abseits der Einheiten freut sich Bruns: "Die Atmosphäre ist klasse, auch die Herren aus dem Aufsichtsrat wie Michael Dahms oder Werner Overkamp sind angetan. So bekommen sie einen echten Einblick, wie das alles in einer Mannschaft abläuft. Es bleibt zwar keine Zeit für einen Teamabend, aber sollten wir am Samstag noch einen Test absolvieren, werde ich die Sperrstunde von elf Uhr um zwei Stunden nach hinten verschieben."

Autor: cb

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