Schneller als erwartet kristallisieren sich in der Aufstiegsrunde zur Oberliga die Favoriten heraus. Mit einem 10:1-Heimsieg gegen den Neusser EV sowie einem 10:5-Auswärtserfolg in Dinslaken gaben der EHC Dortmund und der Herner EV zwei eindrucksvolle Präsentationen ihres Könnens ab. Das Sahnehäubchen einer für den HEV tollen Woche war der Auftritt in Dinslaken.

Eishockey Oberliga-Augstiegsrunde: EHC und HEV demontieren Gegner

Pleite für die DEG-1b

Markus Terbach
21. Januar 2008, 17:14 Uhr

Schneller als erwartet kristallisieren sich in der Aufstiegsrunde zur Oberliga die Favoriten heraus. Mit einem 10:1-Heimsieg gegen den Neusser EV sowie einem 10:5-Auswärtserfolg in Dinslaken gaben der EHC Dortmund und der Herner EV zwei eindrucksvolle Präsentationen ihres Könnens ab. Das Sahnehäubchen einer für den HEV tollen Woche war der Auftritt in Dinslaken.

Mit dem 5:10 waren die Kobras gut bedient, denn drei Treffer waren Herner Gastgeschenke und mehr als ein halbes Dutzend bester Einschussmöglichkeiten wurden von den Crusaders fahrlässig vergeben. Als es „Steht auf, wenn Ihr Herner seid!“, durch die Dinslakener Eissporthalle schallte, erhoben sich zwei Drittel der Besucher von ihren Plätzen und feuerten enthusiastisch ihr Team. Da der HEV das Spiel selbst in Unterzahl dominierte, stellt sich die Frage, ob sich diese Truppe überhaupt noch aufhalten lässt oder in Herne auch am Ende dieser Saison wieder die sportliche Qualifikation für die Oberliga gefeiert werden kann.

Unter der Woche konnte die erhoffte und ersehnte Einigkeit mit Hallenbetreiber Jürgen Stieneke hinsichtlich der Eisaufbereitung in der kommenden Saison erzielt werden. „Damit war die Grundlage für die Gründung unserer Spielbetrieb-GmbH geschaffen“, konnte Matthias Roos mitteilen, der nun ganz offiziell als Geschäftsführer fungiert, bisher ja den Titel Organisationsleiter hatte. Zusammen mit Shannon McNevan ist er nun formal allein für die Regionalliga-Mannschaft verantwortlich. „Im Hintergrund arbeitet natürlich der gesamte Vorstand mit. Ohne das große Engagement aller Beteiligten würde es gar nicht laufen“, weiß Roos.

Ohne Punkte mussten die DEG-Youngster die Heimreise aus Stuttgart antreten, unterlagen mit 2:5.

Autor: Markus Terbach

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