Der deutsche Trainer Reinhard Fabisch hat bei der Nationalmannschaft Benins bereits vor der ersten Afrika-Cup-Partie gegen Mali am Montag einen Rücktritt in Erwägung gezogen. Der Ex-Profi von Borussia Dortmund stellte im Streit um Benins besten Spieler Mouritala Ogoubiyi klar, er werde den von ihm aussortierten Tunesien-Legionär nicht in den Kader zurückholen. Sollte dies der nationale Fußball-Verband (FBF) verlangen, werde er sein erst im Dezember aufgenommenes Amt zur Verfügung stellen.

Fabisch droht Verband von Benin mit Rücktritt

"Ich reise ab, wenn Ogoubiyi zum Team stoßen sollte"

sid
21. Januar 2008, 14:00 Uhr

Der deutsche Trainer Reinhard Fabisch hat bei der Nationalmannschaft Benins bereits vor der ersten Afrika-Cup-Partie gegen Mali am Montag einen Rücktritt in Erwägung gezogen. Der Ex-Profi von Borussia Dortmund stellte im Streit um Benins besten Spieler Mouritala Ogoubiyi klar, er werde den von ihm aussortierten Tunesien-Legionär nicht in den Kader zurückholen. Sollte dies der nationale Fußball-Verband (FBF) verlangen, werde er sein erst im Dezember aufgenommenes Amt zur Verfügung stellen.

"Ich habe meine Entscheidung getroffen und die leitenden Personen bereits informiert. Ich reise ab, wenn Ogoubiyi zum Team stoßen sollte", sagte Fabisch. Ogoubiyi habe sich "gegenüber mir und dem Team respektlos verhalten. Kein Trainer kann so etwas akzeptieren".

Ogoubiyi war unter anderem nicht wie alle anderen Spieler bei der traditionellen Flaggen-Übergabe am Präsidenten-Palast im Vorfeld des Afrika-Cups anwesend gewesen. Da er jedoch als stärkster Akteur des Teams gilt, sollen Funktionäre des Verbandes mit ihm über eine Rückkehr verhandelt haben.

Autor: sid

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