Was RevierSport schon nach dem Dortmunder Spiel gegen die Bayern berichtete, wird langsam aktueller, auch wenn das Thema im Moment noch nicht auf den Nägeln brennt. Marc Ziegler wird vom deutschen Rekordmeister als Nummer zwei hinter Michael Rensing, der im Sommer Oliver Kahn ablösen wird, umworben. Die Beteiligten hüllen sich hinsichtlich des angedachten Transfers in Schweigen oder aussagearme Worthülsen.

BVB: Auch gegen Leverkusen stand wieder die Null

Ziegler und die Bayern: "Weiß nicht, was da wirklich dran ist“

21. Januar 2008, 10:07 Uhr

Was RevierSport schon nach dem Dortmunder Spiel gegen die Bayern berichtete, wird langsam aktueller, auch wenn das Thema im Moment noch nicht auf den Nägeln brennt. Marc Ziegler wird vom deutschen Rekordmeister als Nummer zwei hinter Michael Rensing, der im Sommer Oliver Kahn ablösen wird, umworben. Die Beteiligten hüllen sich hinsichtlich des angedachten Transfers in Schweigen oder aussagearme Worthülsen.

[box_rsprint]Michael Zorc stellt klar: "Bisher liegt uns keine Anfrage vor." Ansonsten will er sich an den Spekulationen nicht beteiligen: "Wir freuen uns jetzt erst einmal, mit ihm in die Rückrunde zu gehen."

Zurecht, denn gegen Bayer Leverkusen hinterließ der ehemalige Bielefelder erneut einen sicheren Eindruck. Zwar stellten ihn die Rheinländer nicht auf die härteste Probe, doch beim 18-Meter-Freistoß von Simon Rolfes reagierte er im Stil eines Klassetorhüters. So blieb er bereits im fünften BVB-Match ohne Gegentreffer, in den restlichen drei Spielen musste er jeweils nur einmal hinter sich greifen: "Die Partie sollte man nicht überbewerten, ich erinnere nur an den 4:0-Sieg gegen den AS Rom im letzten Juli. Aber so eine Erfolg tut sicherlich immer gut", meinte Ziegler. Angesprochen auf das Bayern-Interesse, hielt er den Ball flach: "Ich weiß ja nicht, was da wirklich dran ist."

Unabhängig davon dürfte am Ende der Saison ein Wechsel des 31-Jährigen an die Isar über die Bühne gehen, wenn die Bayern hartnäckig bleiben. Bei den Schwarz-Gelben soll Regionalliga-Keeper Marcel Höttecke hinter Roman Weidenfeller als zukünftiger Bundesliga-Schlussmann aufgebaut werden. Das kann kaum gelingen, wenn er dieses Unterfangen als drittes Rad am Wagen antreten muss. Ziegler würd ein München nicht nur mehr verdienen, sondern zudem noch einmal in den Genuss kommen, Champions-League-Luft zu atmen. Den Borussen dürften die Bayern die Entscheidung, Ziegler freizugeben, mit einer ansprechenden Ablösesumme versüßen.

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