Eigentlich war es nur eine Formsache, doch nun ist auch endlich die Tinte unter seinem neuen Arbeitspapier getrocknet. Sebastian Westerhoff kehrt aus Erkenschwick zur Reserve des VfL Bochum zurück.

VfL Bochum II: Groß wechselt zum FC Gütersloh

Westerhoff endlich klar

21. Januar 2008, 10:03 Uhr

Eigentlich war es nur eine Formsache, doch nun ist auch endlich die Tinte unter seinem neuen Arbeitspapier getrocknet. Sebastian Westerhoff kehrt aus Erkenschwick zur Reserve des VfL Bochum zurück. "Wir haben ihn verpflichtet", nickt Jürgen Heipertz. Der Jugend- und Nachwuchskoordinator des VfL berichtet: "Wir halten sehr viel von Sebastian. Da er bei uns auf der Geschäftsstelle arbeitet, ist das nun ein logischer Schritt. Er kann direkt von seinem Schreibtisch auf den Platz und spart eine Mange Zeit."

Die Rückkehr Westerhoffs wurde nur möglich, weil nach Martin Lyttek (SSVg. Velbert) nun auch Pascal Groß zum FC Gütersloh gewechselt ist und somit finanzielle Mittel freigemacht sind. "Wir haben seinen Vertrag aufgelöst, weil es für ihn eine tolle Sache ist", steht Heipertz in engem Kontakt mit FCG-Coach Alfons Beckstedde. "Pascal braucht nach seiner schweren Knöchelverletzung unbedingt Spielpraxis und die kann er im Heidewald bekommen, denn er ist körperlich fit und gesund. Ich gehe davon aus, dass er sich dort durchsetzen wird." Ein halbes Jahr wird der 21-Jährige Gütersloh helfen, wie es danach weiter geht, steht in den Sternen. "Im Sommer werden wir uns dann noch einmal unterhalten und überlegen, ob er da bleibt, oder zu uns zurückkommt", überlegt Heipertz.

Einen Kontrakt für die Restrunde hat auch Westerhoff erhalten. "Danach müssen wir sehen, ob es passt", hat Heipertz extra auf eine lange Bindung verzichtet. "Es sind so viele Fragen offen: Haben wir das Ziel Regionalliga erreicht? Ist Sebastian zufrieden? Deswegen haben wir uns auf eine halbjährige Zusammenarbeit geeinigt." Das ist allerdings nicht mit den Qualitäten des Angreifers begründet wie Heipertz anhebt: "Er ist eine tolle Ergänzung für unsere Reserve. Wir wollen schließlich aufsteigen und sind mit ihm nun sehr gut aufgestellt, denn er weiß, wo der Kasten steht." Heipertz weiter: "Er ist kein Fremder, kennt sich bei uns bestens aus. Außerdem hatte er einige Unstimmigkeiten mit Erkenschwick, so dass der Transfer für alle Seiten Sinn macht."

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