Bei den 14. Essener Hallenstadtmeisterschaften steht das „Wochenende der Wahrheit“ an. Am gestrigen Samstag kickten die letzten 16 im Turnier verbliebenen Teams bereits um den Einzug in die Finalrunde, in der heute der neue „Indoor“-Stadtmeister ermittelt wird. Nicht mehr im Rennen um die Hallenkrone: Landesligist FC Kray. Die beim Turnier von Lars Krüger betreute Truppe musste in der Endrunden-Gruppe 1 A-Kreisligist Union Frintrop und der Bezirksliga-Vertretung von Werden-Heidhausn den Vortritt lassen.

Hallenstadtmeisterschaften Essen (Endrunde): FC Kray draußen

Krosch: Turngemeinde zum Titel "pushen"

Aaron Knopp
19. Januar 2008, 21:39 Uhr

Bei den 14. Essener Hallenstadtmeisterschaften steht das „Wochenende der Wahrheit“ an. Am gestrigen Samstag kickten die letzten 16 im Turnier verbliebenen Teams bereits um den Einzug in die Finalrunde, in der heute der neue „Indoor“-Stadtmeister ermittelt wird. Nicht mehr im Rennen um die Hallenkrone: Landesligist FC Kray. Die beim Turnier von Lars Krüger betreute Truppe musste in der Endrunden-Gruppe 1 A-Kreisligist Union Frintrop und der Bezirksliga-Vertretung von Werden-Heidhausn den Vortritt lassen.

Zunächst konnten die Schützlinge von Trainer Ralf Zils den direkten Vergleich mit dem FCK mit 2:1 für sich entscheiden, gegen Frintrop kamen die Krayer später nicht über ein 2:2 hinaus. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer musste der Favorit die Segel streichen.

Union-Coach Michael Wollert feierte mit seinen Jungs derweil den Gruppensieg. „Damit haben wir mehr erreicht, als wir uns erhofft hatten. Wir haben uns von Runde zu Runde gesteigert und wohl unseren besten Tag erwischt.“ Dass der A-Liga-Spitzenreiter in der Finalrunde erneut zulegen kann, will der Trainer nicht ausschließen: „Es gehört sicherlich ein Quäntchen Glück dazu, daher ist auch für uns alles möglich.“ Neben der eigenen Leistung war für Wollert aber besonders die Atmosphäre in der Halle und die Fairness der Aktiven erfreulich: „Ich glaube, dass es auf dem Parkett noch ruhiger zugeht, als in den letzten Jahren. Spätestens jetzt in der Endrunde sieht man außerdem auch richtig guten Fußball.“

In der Endrunden-Gruppe 2 sorgte ein Bezirksligist für Furore. Die DJK Katernberg 19 zeigte sich mit elf Toren aus drei Partien äußerst treffsicher. Dank des guten Torverhältnisses konnten die „19er“ sogar die Turngemeinde Essen-West auf Rang zwei verweisen, der dem Titelaspiranten jedoch noch immer für den Einzug in die Finalrunde reichte. Nun soll für die „Wester“ nach Möglichkeit der Titel rausspringen, wie Arndt Krosch, Sportlicher Leiter der Tgd., unterstreicht: „Ich höre ja zum Ende der Saison hier auf, da wäre so ein Titel natürlich eine Riesen-Sache. Deshalb versuche ich auch, die Jungs etwas zu pushen.“

In den Gruppen 3 und 4 lösten mit SV Burgaltendorf und SV Schonnebeck zwei weitere Top-Favoriten das Ticket für den finalen Showdown. Im direkten Vergleich zwischen den beiden Landesligisten konnte zwar kein Sieger ermittelt werden, in den restlichen beiden Partien sicherten sich beide Clubs aber die nötigen Punkte.

Nicht gereicht hat es hingegen für Bezirksligist TuS Helene Essen. Die Truppe von Coach Oliver Vössing zog den Kürzeren gegenüber dem Liga-Konkurrenten Blau-Weiß Mintard und dem SC Frintrop. Der A-Ligist überzeugte erneut und mauserte sich spätestens mit dem erneuten Gruppensieg zu einem der Geheimfavoriten in der Finalrunde. Dort treten heute ab 12 Uhr in der Sporthalle „am Hallo“ die verbliebenen acht Mannschaften gegeneinander an. In insgesamt zwölf Partien werden der Gesamtsieg sowie die Plätze zwei bis acht ermittelt.

Autor: Aaron Knopp

Kommentieren