Westfalia Rhynern muss in der Winterpause einen Umbruch des Verbandsliga-Kaders verkraften. Nach der Suspendierungen von Eugen Keilbach (Ziel unbekannt) und der Trennung von den Ergänzungskickern Aykut Kislali (Barispor Oelde) sowie Abdul Kiziltepe (SC Neheim) wird beim Vorbreitungsstart am kommenden Montag ein weiterer Spieler fehlen. Auch Sylvio Meyer hat sich abgemeldet. Ein Verlust, der Spielertrainer Uwe Grauer aus sportlichen Gründen schmerzt.

Rhynern: Grauer will neuen Geist in der Truppe

Meyer kommt nicht mehr - noch zwei Neue gesucht

hb
19. Januar 2008, 09:37 Uhr

Westfalia Rhynern muss in der Winterpause einen Umbruch des Verbandsliga-Kaders verkraften. Nach der Suspendierungen von Eugen Keilbach (Ziel unbekannt) und der Trennung von den Ergänzungskickern Aykut Kislali (Barispor Oelde) sowie Abdul Kiziltepe (SC Neheim) wird beim Vorbreitungsstart am kommenden Montag ein weiterer Spieler fehlen. Auch Sylvio Meyer hat sich abgemeldet. Ein Verlust, der Spielertrainer Uwe Grauer aus sportlichen Gründen schmerzt.

"Das kam für mich sehr überraschend, denn Sylvio war nicht nur Stammspieler bei uns, sondern als zweiter Kapitän auch im Mannschaftsrat", wundert sich der 37-Jährige über den Abgang des Mittelfeldlers. "Er hat mir seine Gründe für diesen Schritt aber nicht genannt."

Meyer wurde inzwischen beim SuS Langscheid/Enkhausen schon auf der Vereins-Homepage als Neuzugang vorgestellt, doch Rhynern hat bisher die Freigabe verweigert. "Sylvio hatte bei uns einen Vertrag als Amateurspieler, der ist noch nicht aufgelöst", müssen sich beide Parteien noch über die Ablösesumme einigen.
So ist im Hammer Süden die Notwendigkeit, die Truppe zu verändern, noch größer geworden.

Zu den bisher feststehenden Verpflichtungen Kai Schriewersmann (Davaria Davensberg) und Björn Polzin (RW Ahlen II) sollen noch mindestens zwei weitere Neue hinzukommen. "Mit Kai habe ich vor einigen Jahren in der Reserve von Borussia Dortmund zusammen gespielt. Er ist ein erfahrener Mann, der hinten für die nötige Ruhe sorgen soll, falls ich selbst dort nicht auflaufen werde", erklärt Grauer. Schriewersmann übernimmt die Rolle von Christoph Linstaedt, der in der restlichen Rückserie wegen eines Kreuzbandrisses nicht mehr zur Verfügung steht. Zudem assistiert er Grauer als Co-Trainer.

Während Schriewersmann Routine mitbringt, gehört Polzin zu der Kategorie junge Wilde. Da die Westfalia in der laufenden Runde kaum Konstanz zeigte und unter den Erwartungen geblieben ist, will Grauer "einen neuen Geist in der Truppe entfachen".
Dafür sollen auch Vadim Baumbach und Ismail Cördük sorgen, die ab sofort von der Landesliga-Zwoten nach oben gezogen werden.

Autor: hb

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