RWE hat einen Meister im Kader. Jozef Kotula wurde 2005 mit dem slowakischen Club Artmedia Bratislava Champion der Corgon Liga – auch nicht schlecht. Zuvor war er von 2000 bis 2004 beim Süd-Regionalligisten SF Siegen, danach beim SV Wilhelmshaven, wo im übrigen auch Essens Coach Heiko Bonan einmal agierte. „Von der Mentalität her sehe ich keinen großen Unterschied zum Revier“, erklärt der 151-fache Regionalligaakteur (13 Tore), der auch schon Praxis in der Champions League-Qualifikation hat.

RWE: Kotula und der Anfahrtsweg

Slowakische Meisterehren und CL-Erfahrung

og
18. Januar 2008, 09:11 Uhr

RWE hat einen Meister im Kader. Jozef Kotula wurde 2005 mit dem slowakischen Club Artmedia Bratislava Champion der Corgon Liga – auch nicht schlecht. Zuvor war er von 2000 bis 2004 beim Süd-Regionalligisten SF Siegen, danach beim SV Wilhelmshaven, wo im übrigen auch Essens Coach Heiko Bonan einmal agierte. „Von der Mentalität her sehe ich keinen großen Unterschied zum Revier“, erklärt der 151-fache Regionalligaakteur (13 Tore), der auch schon Praxis in der Champions League-Qualifikation hat.

Kein Wunder, dass „Bone“ einmal sein Unverständnis äußerte, dass der 30-Jährige kein Zweitliga-Engagement in Deutschland erhielt. „Das Lob freut mich natürlich.“ Essen holte den athletischen Allrounder, der einen Kontrakt bis 2009 hat. Kotula gibt zu: „Man macht sich natürlich schon Gedanken, was vielleicht falsch gelaufen ist, dass man nicht weiter oben aufläuft.“

Bedrückt ist er deswegen nicht, auch nicht Frau Martina (28) und Sohn Dejan (3), die mit ihm in Bottrop wohnen. Der Rest der Familie ist in der Slowakei, lebt 90 Km südlich von Bratislava. „Bei RWE geht es auch familiär zu“, bekennt Kotula offen, der auch bekräftigt, „dass der Spaß im Kader da ist, so ein Team hatte ich noch nie.“ Nur mit guter Stimmung kann man aber keinen Erfolg haben. „Wir wissen auch, um was es geht.“ Bonan wird dafür sorgen.

Auf der 2007-Zielgeraden musste er auf Kotula länger verzichten. „Das war eine Bauchmuskelzerrung zwischen den Ripppen, dazu kam noch ein Bluterguss“, schüttelt der Kicker mit dem Kopf. Sehr schmerzhaft, jede Bewegung quält. Kotula: „Ich konnte drei Wochen nichts machen.“

Das gehört jetzt der Vergangenheit an: „Unser Ziel ist der Aufstieg, aber keiner darf vergessen, diese Tabelle ist super eng, auch nach unten ist nicht viel Abstand.“ Eine heikle Situation, Kotula: „Das wird alles kein Selbstläufer.“ Was für ihn fest steht: „Wuppertal geht hoch.“ Und RWE? Kotula: „Sagen wir einmal so, wir hätten somit in der 2. Liga ein Auswärtsspiel, das keinen weiten Anfahrtsweg hat.“

Autor: og

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