Nach der grandiosen Vorstellung bei den diesjährigen Dortmunder Hallen-Stadtmeisterschaften reißen sich die lokalen Medien um den neuen und erstmaligen Titelträger TuS Eving-Lindenhorst. So lud auch Florian-TV den Nachfolger von Vorjahressieger Phönix am vergangenen Montag zur Live-Sendung ein. Gar nicht medienscheu schickte der TuS dann auch eine rund 15-köpfige Delegation ins nahe gelegene Studio.

TUS Eving: Live im Studio von Florian TV

Lockeres Stelldichein des Hallen-Stadtmeisters

nh
18. Januar 2008, 09:04 Uhr

Nach der grandiosen Vorstellung bei den diesjährigen Dortmunder Hallen-Stadtmeisterschaften reißen sich die lokalen Medien um den neuen und erstmaligen Titelträger TuS Eving-Lindenhorst. So lud auch Florian-TV den Nachfolger von Vorjahressieger Phönix am vergangenen Montag zur Live-Sendung ein. Gar nicht medienscheu schickte der TuS dann auch eine rund 15-köpfige Delegation ins nahe gelegene Studio.

Neben einigen Spielern und einer kleinen Fan-Abordnung fand auch fast die gesamte Führungsriege des Landesligisten den kurzen Weg zu Florian-TV, einzig Burkhard Beste wurde vermisst. Mit von der Partie war auch Heiner Brune, Abteilungsleiter des Bereichs Fußball beim Landesliga 3-Spitzenreiter und Hallen-Vizemeister ASC 09 Dortmund (Interviews mit Brune (ASC 09) und Dieter Baranowski (TuS Eving) gibt es unter www.reviersport.de zu sehen).

Ein kleiner Wermutstropfen war das Fernbleiben Jürgen Grondziewskis, seines Zeichens Dortmunds Kreisvorsitzender. Offenbar war dieser immer noch über den Alleingang von Florian-TV-Macher und -Moderator Uwe Kisker am Finaltag verärgert, der die Titelkämpfe via nicht genehmigtem Internet Live-Stream übertragen hatte. Inzwischen habe es aber ein klärendes Gespräch zwischen den beiden gegeben, wie der Moderator verriet. „Wir werden in Zukunft bei der Organisation der Hallen-Meisterschaften noch enger zusammenarbeiten“, erklärte Kisker. „Vor allem in Erwartung des 25-Jährigen Jubiläums im nächsten Jahr wollen wir versuchen neue Wege zu beschreiten“, scheint dieses kleine Gewitter seine reinigende Wirkung nicht verfehlt zu haben.

Der allgemein guten Stimmung im Studio hatte der Aufreger um die Internet-Übertragung eh keinen Abbruch getan. In lockerer Atmosphäre und bei einem Bier wurde die jüngste Vergangenheit bilanziert und der allgemeine Tenor zu den Dortmunder Hallen-Stadtmeisterschaften war durchweg positiv: Gelungene Veranstaltung, viel guter Sport mit dem richtigen Sieger. „Der TuS war insgesamt die beste Elf und hat den Titel daher auch verdient“, bestätigte auch ASC-Boss Heiner Brune.

Aber der Blick galt nicht nur Vergangenem, sondern auch der Zukunft. So teilte Egon Seidel - seit mittlerweile zehn Jahren großzügiger Gönner des TuS Eving-Lindenhorst – beispielsweise zu einem verhältnismäßig frühen Zeitpunkt mit, dass er sein Sponsoring auch über die laufende Saison fortsetzen werde. Dadurch erhält der Verein mehr Planungssicherheit, so dass die Verhandlungen mit Spielern „ab sofort anlaufen können“, wie es TuS-Coach Karsten Gowik erfreut beschreibt.

Für eine große Überraschung sorgte noch der Kurswechsel von Dieter Baranowski. Bislang hielt sich der Sportliche Leiter der Evinger mit Meisterschaftsambitionen in der Öffentlichkeit betont zurück. Doch durch den Gewinn der Hallen-Meisterschaft offensichtlich mit neuem Selbstbewusstsein ausgestattet, ging er jetzt voll in die Offensive. „Ab sofort läuft die Vorbereitung für einen Angriff auf die Tabellenspitze und den Aufstieg“, bläst Baranowski nun eine verstärkte Attacke.

Durch dieses verbale Säbelrasseln erhält der Rückrunden-Auftakt am 2. März natürlich noch zusätzliche Brisanz: Schließlich erwarten die Dortmunder Nordstädter gleich nach der Winterpause die Aplerbecker zum möglicherweise vorentscheidenden Saisonspiel im Eckeystadion.

Autor: nh

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