Am späten Mittwoch Abend fiel die Entscheidung. Hans Bruch ist der neue Chef-Trainer bei Vorwärts Kornharpen. Der bisherige Co des geschassten Jörg Silberbach (siehe Bericht auf dieser Seite) wird ab dem 27. Januar die Geschicke der Bochumer leiten, da er sich am Sonntag aus beruflichen Gründen für eine Woche ins Ausland verabschieden muss.

Kornharpen: Entscheidung gegen Thorsten Legat

Hans Bruch neuer Trainer

tr
18. Januar 2008, 09:00 Uhr

Am späten Mittwoch Abend fiel die Entscheidung. Hans Bruch ist der neue Chef-Trainer bei Vorwärts Kornharpen. Der bisherige Co des geschassten Jörg Silberbach (siehe Bericht auf dieser Seite) wird ab dem 27. Januar die Geschicke der Bochumer leiten, da er sich am Sonntag aus beruflichen Gründen für eine Woche ins Ausland verabschieden muss.

In dieser Zeit werden Torwat-Trainer Thomas Trunkhahn und Manager Jörg Versen das Team betreuen. "Er kennt die Mannschaft und der Vorstand hat sich mehrheitlich für ihn entschieden", erklärt Versen die Entscheidung.

Der Funktionär, der für den 2. Februar noch ein Testspiel auswärts absolvieren möchte und dafür noch einen Gegner sucht, erklärt, warum die Entscheidung pro Bruch und gegen Thorsten Legat gefällt wurde: "Thorsten und unser Boss Frank Weber hatten gestern auch noch ein Gespräch, aber mit Hansis Disziplin sehen wir den besseren Weg. Er hat eine klare Linie und kann den Klassenerhalt schaffen." Bruch freut sich über seine Beförderung: "Es ist für mich eine Chance, die aber nicht einfach wird." Dass nicht sein Name, sondern Legat im Vorfeld ständig genannt wurde, stört ihn nicht: "Ich bin nicht ungeduldig. Es geht schließlich um die Mannschaft, nicht um Einzelpersonen. Die Gerüchte machen mir überhaupt nichts aus."

Sportlich sind seine Ambitionen klar. "Ich führe Jörgs Arbeit weiter, denn wir lagen auf einer Wellenlänge. Durch die Kaderreduzierung ist es nicht leicht. Wir haben nun einmal nicht die Möglichkeiten wie unsere Konkurrenten, noch einmal nachzulegen." Dennoch ist er von seiner Truppe überzeugt. "Eigentlich liegt die Hauptlast bei den Routiniers und die jungen Spieler müssen lernen und dürfen Fehler machen. Bei uns ist es anders. Der Nachwuchs muss sofort Verantwortung übernehmen", sieht Bruch darin allerdings kein Problem. "Wir haben keinen Leitwolf, deshalb muss die Verantwortung auf mehrere Köpfe verteilt werden. Das geht nur über Geschlossenheit, die in der Hinrunde aber nicht immer da war. Doch dafür werde ich sorgen."

Autor: tr

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