Und da ist er wieder. Tobias Schäper ist seit gestern wieder ein Kleeblatt, nachdem er bereits in der Spielzeit 2005/2006 34 Mal (fünf Treffer) für RWO gegen den Ball kickte. Jetzt das Comeback, nachdem der Wechsel nach Kiel kein Glück brachte. Nach zwei Kreuzbandrissen in seiner Karriere erwischte es Schäper im hohen Norden am Fuß. Der Kicker erinnert sich:

RWO: Schäpers Entscheidung war "schnell gefallen"

Kontakte knüpfen in der Türkei

cb
17. Januar 2008, 15:54 Uhr

Und da ist er wieder. Tobias Schäper ist seit gestern wieder ein Kleeblatt, nachdem er bereits in der Spielzeit 2005/2006 34 Mal (fünf Treffer) für RWO gegen den Ball kickte. Jetzt das Comeback, nachdem der Wechsel nach Kiel kein Glück brachte. Nach zwei Kreuzbandrissen in seiner Karriere erwischte es Schäper im hohen Norden am Fuß. Der Kicker erinnert sich: "Am 23. September 2006 habe ich mich verletzt, den letzten Einsatz gab es im März 2007 in der Oberliga-Reserve von Kiel."

Daher jetzt der Neubeginn beim alten Arbeitgeber. Und Schäper betont: "Für mich ist das eine tolle Möglichkeit. Ich kenne mich hier aus und wurde gleich wieder toll aufgenommen, da war die Entscheidung schnell für RWO gefallen." Und gegen Kickers Emden, auch dort bemühte man sich um den 28-Jährigen. Mit Blick auf die anstehenden Wochen erklärt der Allrounder: "Hier kann ich wieder Tritt fassen. Ich hoffe, ich kann helfen, den eingeschlagenen Trend mit fortzusetzen." Zunächst bis zum Sommer, dann setzt man sich erneut zusammen, denn "so wurde es mir angeboten, ich habe zugestimmt. Dann haben beide Seiten die Chance, Bilanz zu ziehen."

Ein Vergleich mit der Abstiegself von vor zwei Jahren will Schäper nicht anstellen: "Das hat keinen Sinn, man kann nur sagen, die Ergebnisse sprechen bei dieser Truppe für sich." Und die sollen sich wiederholen, "damit wir am Ende auch die dritte Liga erreichen, dieses Ziel wurde auch in den Gesprächen immer wieder betont." Eingewöhnungsprobleme werden nun wirklich nicht erwartet, kennt der Ex-Münsteraner doch noch zahlreiche Kicker: "Benny Reichert, Tim Reichert, Marcel Landers und Christoph Semmler waren vor zwei Jahren auch dabei, gegen Markus Kaya habe ich mit dem BVB schon im Viertelfinale der A-Jugend-Meisterschaft gegen die Reinickendorfer Füchse Berlin gespielt."

In den Wochen bis zum Match gegen Bremen II gilt es für Schäper nun in erster Linie fit zu werden. "Ich versuche, mich aufzubauen, um im Februar bei 100 Prozent zu sein. Wichtig ist, nicht gleich von null auf 100 zu gehen. Tests wie gegen Epe oder Eiberg sind für mich super wichtig, ich nehme jede Chance mit, um Praxis zu sammeln." Dann könnte es vielleicht schon reichen für den Sprung in die erste Elf, da gegen Bremen Markus Kaya gesperrt ausfällt. Schäper: "Ich stelle keine Ansprüche, ich will mich empfehlen, mal schauen, wie das klappt." Der Anfang soll in der Türkei gemacht werden, denn der Neuzugang freut sich auf das Trainingslager: "Da kann ich weitere Kontakte knüpfen, das wird mit Sicherheit eine gelungene Woche."

Autor: cb

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