Für Andreas Müller ist die Sache klar, für Gerald Asamoah nicht. Während der Manager in Kürze die Vertragsverlängerung des Kickers erwartet, hat der gar keine Eile damit. „Wenn man so lange bei Schalke ist wie ich, dann weiß man natürlich, was man an dem Verein hat. Ich glaube, es ist umgekehrt genau so“, meint der seit 1999 in Königsblau kickende und damit dienstälteste Profi im S04-Kader. „Auf der anderen Seite will man nach so einer langen Zeit vielleicht auch einmal etwas anderes kennenlernen.“

Schalke: Asamoah über Müllers Offensive überrascht

Hannover lockt

hb
15. Januar 2008, 17:35 Uhr

Für Andreas Müller ist die Sache klar, für Gerald Asamoah nicht. Während der Manager in Kürze die Vertragsverlängerung des Kickers erwartet, hat der gar keine Eile damit. „Wenn man so lange bei Schalke ist wie ich, dann weiß man natürlich, was man an dem Verein hat. Ich glaube, es ist umgekehrt genau so“, meint der seit 1999 in Königsblau kickende und damit dienstälteste Profi im S04-Kader. „Auf der anderen Seite will man nach so einer langen Zeit vielleicht auch einmal etwas anderes kennenlernen.“

Eine Geschichte mit völlig ungewissem Ausgang also. Müller hatte gerade erklärt, dass der 29-Jährige erfreut auf die Offerte reagiert hätte. „Asa hat mir gesagt, er könne sich gar nicht vorstellen, mit seinem Auto woanders vorzufahren als auf unser Vereinsgelände“, berichtete der Ex-Profi nach einem Gespräch mit dem Angreifer. „Ach, in Hannover kenne ich mich auch ganz gut aus“, konterte der Schelm auf seine Art.

Er ist immer noch darüber verärgert, dass längst mit anderen Spielern aus der Mannschaft über deren Verbleib in Gelsenkirchen geredet wurde. Eine Rückkehr in die Stadt, in der seine Eltern leben, seitdem die Familie 1993 aus Mampong in Ghana nach Deutschland auswanderte, scheint keinesfalls ausgeschlossen. „Ich weiß, dass 96 mich haben will und habe auch schon mit Martin Kind gesprochen. Allerdings nicht über einen Wechsel, sondern über meine Stiftung für herzkranke Kinder“, wehrt Asamoah ab. In dieser Stiftung sitzt Kind im Beirat.

Bleibt „Asa“ bockig, dürfte der Kontakt zu Kind wieder glühen. Es soll aber auch „ein paar andere Vereine, die an mir interessiert sind“ geben. Hertha BSC hat schon lange mit Asamoah geliebäugelt, der ist aber auch ein Freund des englischen Fußballs, ein Engagement in der Premiere League würde ihn reizen.

Autor: hb

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