So macht Eishockey Spaß, exzellent gefüllte Ränge, packende Spiele überraschende Ergebnisse. Die Aufstiegsrunde zur Oberliga hat auch in dieser Saison etwas zu bieten. Da ist einmal ein Favoritenschreck, die in Stuttgart mit 5:3 siegreichen Iserlohner Wild Roosters und auf der anderen Seite ein Geheimfavorit, die mit eben diesem Ergebnis gegen den EHC Dortmund erfolgreichen Herner Crusaders.

Eishockey Oberliga-Aufstiegsrunde: HEV düpiert NRW-Meister

Iserlohn ebenfalls erfolgreich

Markus Terbach
14. Januar 2008, 22:49 Uhr

So macht Eishockey Spaß, exzellent gefüllte Ränge, packende Spiele überraschende Ergebnisse. Die Aufstiegsrunde zur Oberliga hat auch in dieser Saison etwas zu bieten. Da ist einmal ein Favoritenschreck, die in Stuttgart mit 5:3 siegreichen Iserlohner Wild Roosters und auf der anderen Seite ein Geheimfavorit, die mit eben diesem Ergebnis gegen den EHC Dortmund erfolgreichen Herner Crusaders.

Über 1500 Zuschauer erlebten in der Herner Gysenberghalle eine dramatische Begegnung, die der HEV verdient gewann, weil er besonders in Person von Tim McVaugh cleverer im Ausnutzen der Torchancen war und mit Florian Lüttges einen kaum zu überwindenden Keeper zwischen den Pfosten stehen hatte.

Auch ein mehrfaches Überzahlspiel, sogar fünf gegen drei, konnte der EHC nicht nutzen. Die Elche fingen sich sogar ein Unterzahltor. „Dem Powerplay fehlte es einfach an Ideen. Zu viele Einzelaktionen scheiterten am Herner Keeper“, konstatierte EHC-Vorstandsmitglied Klaus Picker, während Hernes Shannon McNevan lobte: „Es war einfach phänomenal, was die Jungs gespielt haben. Jetzt hoffe ich, dass sie in Hügelsheim etwas disziplinierter agieren und die Chancenverwertung wieder so gut ist.

Zu einem nie gefährdeten 5:2-Sieg kamen die DEG-Youngster gegen den Neusser EV, der eine enttäuschende Vorstellung ablieferte und erst zu seinen Treffern kam, als die DEG-Spieler bereits abgeschaltet hatten.

"Der Teamgeist bei uns ist einfach riesig und gibt uns zusammen mit der Leistungsdichte im Team die Chance, in der Aufstiegsrunde eine gute Rolle zu spielen“, hatte Iserlohns Teamleiter Torsten Busch zum Jahresbeginn die Mannen um Jiri Svejda gelobt und die traten am Freitag dann auch gleich den Beweis an. Effektives Konterspiel und eine starke Defensivleistung sorgten für lange Gesichter bei Trainer, Team und Verantwortlichen der Stuttgarter, die heute gegen die Dinslakener Kobras spielen und sich den Einzug in die Finalrunde der Aufstiegsrunde sicher leichter vorgestellt haben.

Autor: Markus Terbach

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