Kevin Kuranyi droht das erste Schalker Pflichtspiel im Jahr 2008, das DFB-Pokal-Match in Wolfsburg, zu verpassen. Nach der Abreise aus dem Trainingslager in Belek weilt der S04-Stürmer derzeit bei seiner Familie in Stuttgart, kümmert sich mit Frau Viktorija um das vor einer Woche zur Welt gekommene Töchterchen Vivien Carmen. Am Dienstag wird er in Gelsenkirchen erwartet.

Kuranyis Einsatz in Wolfsburg fraglich

Hoffnung auf Stuttgart

13. Januar 2008, 15:21 Uhr

Kevin Kuranyi droht das erste Schalker Pflichtspiel im Jahr 2008, das DFB-Pokal-Match in Wolfsburg, zu verpassen. Nach der Abreise aus dem Trainingslager in Belek weilt der S04-Stürmer derzeit bei seiner Familie in Stuttgart, kümmert sich mit Frau Viktorija um das vor einer Woche zur Welt gekommene Töchterchen Vivien Carmen. Am Dienstag wird er in Gelsenkirchen erwartet.

[box_rsprint]Nach einer eingehenden Untersuchung durch Doc Bernd Brexendorf soll entschieden werden, wann und wie er ins Training einsteigt, vor Freitag ist damit aber nicht zu rechnen.

Ob das reicht, schon am 31. Januar (19.30 Uhr) im Cup mitzumischen, hält Mirko Slomka nach heutigem Stand für fraglich. „Kevin ist zwar ein zäher Bursche, im Sommer hat er zum Beispiel jedes Training und jedes Testspiel mitgemacht“, erklärte der Schalker Trainer. „Aber aufgrund seiner schweren Erkrankung hat er fünf Kilo Gewicht verloren. Und da er ein Spieler ist, der nur über einen Körperfettanteil von unter zehn Prozent verfügt, ist sein physischer Zustand momentan wirklich schlecht.“

Die ersten und vielleicht wichtigsten beiden Wochen der Vorbereitung wird Kuranyi auf jeden Fall verpasst haben. Normalerweise reichen auch einem Spieler wie ihm, der körperliche Defizite schnell wettmachen kann, keine zwölf Tage Training, um seiner Mannschaft wirklich helfen zu können. Slomka setzt aber voll darauf, dass Kuranyi zum Start in die Bundesliga-Rückrunde gegen Stuttgart (3. Februar, 17 Uhr) wieder auf dem Platz stehen wird.

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