Anstoß zur „zweiten Halbzeit“ bei den 14. Essener Hallen-Stadtmeisterschaften. Nach der Qualifikations- und Vorrunde wird es nun langsam ernst: 16 Tickets für die Endrunde am kommenden Samstag sind bei der Zwischenrunde in der Verlosung, 16 Teams droht das Aus auf halber Strecke. Für Spannung war also gesorgt, für die entsprechend stimmungsvolle Kulisse sorgten die Zuschauer, die einmal mehr zahlreich in die Sporthalle „am Hallo“ strömten.

Hallenstadtmeisterschaft Essen: Zwischenrunde (1. Tag)

Gramatke scheitert mit Schönebeck

Aaron Knopp
12. Januar 2008, 21:19 Uhr

Anstoß zur „zweiten Halbzeit“ bei den 14. Essener Hallen-Stadtmeisterschaften. Nach der Qualifikations- und Vorrunde wird es nun langsam ernst: 16 Tickets für die Endrunde am kommenden Samstag sind bei der Zwischenrunde in der Verlosung, 16 Teams droht das Aus auf halber Strecke. Für Spannung war also gesorgt, für die entsprechend stimmungsvolle Kulisse sorgten die Zuschauer, die einmal mehr zahlreich in die Sporthalle „am Hallo“ strömten.

Gleich in den ersten Gruppen des Tages bekamen das Publikum dann auch zwei der unumstrittenen Top-Favoriten auf den Hallen-Thron zu sehen: Die Turngemeinde Essen-West und den FC Kray.

Beide Landesliga-Vertretungen unterstrichen ihre Ambitionen dabei mit souveränen Leistungen. Während die Truppe von Trainer Thomas Gleis mit der beeindruckenden Bilanz von drei Siegen und 16:3-Toren von vorneherein für klare Verhältnisse sorgte, musste der FCK jedoch kurzfristig zittern. In der letzten Gruppenpartie waren die Krayer gegen den FC Karnap noch einmal gefordert: Drei Punkte mussten her und der A-Ligist ging sogar in Führung. Der Favorit behielt aber die Nerven und sicherte sich schließlich mit einem 3:1-Erfolg den Gruppensieg.

Für einen Titelverteidiger ist das Turnier dagegen vorzeitig beendet. Zumindest Trainer Rolf Gramatke, im Vorjahr noch Cup-Sieger mit den Sportfreunden Altenessen, schied mit der SG Essen-Schönebeck aus. Zunächst verlor der Bezirksligist Torwart Thomas Grefen mit einer Roten Karte und danach die Partien gegen Tgd und SC Werden-Heidhausen deutlich.

Nicht eben im engsten Favoritenkreis, dennoch auf Rang zwei: SC Steele 03/20. Die Truppe von Trainer Frank Boeder spielte nicht nur erfolgreich sondern zudem äußerst ansehnlich. Hat der Bezirksligist vielleicht sogar das Zeug zum Geheimfavoriten? Der Coach wiegelt ab: „Ich glaube nicht an so viel Glück, dass wir wirklich Chancen auf den Titel haben.“ Zu dieser Einschätzung dürfte aber auch ein kleine Portion Aberglaube beitragen: „Wenn man vom Titel spricht, ist man ja im Prinzip schon raus“, schmunzelt Boeder.

Auch ohne den Turniersieg angepeilt zu haben, mussten derweil in den Gruppen des Abends Borussia Byfang und Preußen Eiberg sowie der 1. FC Linkensfeld und die Ballfreunde Bergeborbeck ihre Segel streichen. In der Endrunde steht dagegen B-Ligist NK Croatia Essen, die A-Ligisten Heisinger SV und TuS 84/10 sowie die Bezirksliga-Vertretung von TuS Helene. Am Sonntag werden die letzten acht Endrundenteilnehmer ausgespielt.

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Autor: Aaron Knopp

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