Noch bis zum 21. Januar hat die Zweitvertretung der Oberhausener Pause. Zwar standen schon einige Hallenturniere auf dem Plan, aber die offizielle Vorbereitung auf die Landesliga-Rückrunde lässt noch auf sich warten. RWO-Coach Günter Abel mit Blick auf die lange Auszeit:

RWO II: Abel greift mit unverändertem Kader an

"Gibt noch viel Luft nach oben"

cb
11. Januar 2008, 09:16 Uhr

Noch bis zum 21. Januar hat die Zweitvertretung der Oberhausener Pause. Zwar standen schon einige Hallenturniere auf dem Plan, aber die offizielle Vorbereitung auf die Landesliga-Rückrunde lässt noch auf sich warten. RWO-Coach Günter Abel mit Blick auf die lange Auszeit: "Wir versuchen, über die Halle Spaß zu entwickeln. Die Pause tat gut, wir haben vorher auch ganz schön malocht. Ein paar Wochen Ruhe sind da schon schön."

Aber dann geht es wieder rund, denn auch RWO-Präsident Hajo Sommers hatte unter anderem für 2008 den Wunsch, die Zweitvertretung in die Verbandsliga zu bekommen. Dafür muss der Rückstand auf TuRA 88 aufgeholt werden. Abel: "Den haben wir auch, aber es ist nicht ganz so einfach, das in die Tat umzusetzen. Wir haben eine blutjunge Elf, daher ist es klasse, dass wir uns diese Ausgangsposition hart erarbeitet haben. Jetzt versuchen wir auch mit aller Kraft aufzusteigen."

Und zwar mit dem bestehenden Kader, wie der Trainer bestätigt: "Wir ändern nichts. Nur hoffen wir, den einen oder anderen von oben dazuzubekommen. Ein Marcel Stiepermann ist zum Beispiel wieder voll im Training, es wäre wünschenswert, da noch nachlegen zu können."

Man vertraut also dem vorhandenen Personal. Und aus Erfahrungen weiß man, die Talente legen nach der Akklimatisierungszeit nach dem Winter meistens zu. Abel: "Darauf bauen wir auch." Und der Coach hat auch gleich Namen parat: "Ich denke, ein Damiano Schirru, der wochenlang mit kaputtem Knie gespielt hat, ist jetzt wieder soweit, da kann man noch viel erwarten. Senad Beric wird auch noch einen großen Schub erleben, bei Gianni Vaccarello ist noch eine Menge drin. Generell gibt es einige, an denen wir noch viel Freude haben werden." Wie an einem Kevin Luft, Abel hat für den Keeper ein Lob parat: "Wir haben gedacht, er braucht länger. Er hat am Anfang Geduld gezeigt, wenn er dann dran war, war er eine Bank für uns. Er hat fast keinen Treffer kassiert und sich sehr souverän und abgeklärt präsentiert."

Was für die ganze Truppe in der Rückrunde gelten soll, mit Blick auf den Spitzenkampf erklärt Abel: "Für uns könnte sprechen, dass TuRA schon ziemlich am Limit agiert. Bisher haben die richtig gut gespielt. Bei uns gibt es noch viel Luft nach oben, vor allem, wenn wir von oben Leute hinzubekommen."

Autor: cb

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