Der Verlauf der Hinrunde hätte für die Reviervertreter in der Landesliga Westfalen Staffel 5 kaum besser verlaufen können. Zunächst sorgte Aufsteiger Westfalia Rhynern II für Furore und setzte sich an der Tabellenspitze fest. Die folgende schwächere Phase der Hammer nutzten in der zweiten Saisonhälfte der SSV Mühlhausen und die Heessener Eintracht. Beide Mannschaften verbesserten sich kontinuierlich in der Tabelle und liegen zum Abschluss der ersten Saisonhälfte jetzt in der oberen Tabellenhälfte.

Rückblick Landesliga 5: Positive Überraschungen

Eitzerts neuer Schwung

kub
10. Januar 2008, 17:23 Uhr

Der Verlauf der Hinrunde hätte für die Reviervertreter in der Landesliga Westfalen Staffel 5 kaum besser verlaufen können. Zunächst sorgte Aufsteiger Westfalia Rhynern II für Furore und setzte sich an der Tabellenspitze fest. Die folgende schwächere Phase der Hammer nutzten in der zweiten Saisonhälfte der SSV Mühlhausen und die Heessener Eintracht. Beide Mannschaften verbesserten sich kontinuierlich in der Tabelle und liegen zum Abschluss der ersten Saisonhälfte jetzt in der oberen Tabellenhälfte.

SSV Mühlhausen: Der beste Reviervertreter der Liga kommt aus Unna. Dabei hatte die Serie gar nicht so gut für die Mühlhausener begonnen. Zwar dauerte es bis zum siebten Spieltag bis der SSV erstmals verlor, doch von den zuvor gespielten sechs Begegnungen endeten vier mit einem Unentschieden. Dennoch zeigte sich, dass die Mannschaft auch mit den Favoritenteams mithalten kann und vor allem in der Defensive einen exzellenten Part spielte. Mit der Verpflichtung von Peter Peschel und sieben ungeschlagenen Spielen in Serie kletterten Dirk Eitzert und seine Kicker nach dem 14. Spieltag an die Tabellenspitze. Zwar folgten prompt zwei Pleiten gegen Heessen und Beckum, doch mit nur drei Punkten Rückstand auf die Spitze sind die Unnaer ein heißer Anwärter für den Sprung in die Verbandsliga, der nach der gelungenen Hinserie mittlerweile auch als offizielle Zielsetzung ausgegeben wird.

SV Eintracht Heessen: Nach einem einjährigen Ausflug in die Staffel vier, der die Heessener beinahe die Landesligazugehörigkeit gekostet hatte, durfte die Eintracht wieder in ihrer Stammgruppe antreten. Und sie taten dies mit einigem Erfolg, der so vor der Saison sicher nicht zu erwarten war. Zwölf Neuzugänge, der Großteil vom Landesliga-Absteiger SVA Bockum-Hövel, sowie Eddy Chart als neuer Trainer mussten sich erst einmal zu einer funktionierenden Einheit formieren. Einem soliden Saisonstart folgte eine Negativphase zwischen dem achten und dem zehnten Spieltag, der den SVE sogar in die Nähe der Abstiegsränge brachte. Doch vier Siege aus den letzten fünf Partien, darunter ein Erfolg gegen den SSV Mühlhausen und ein Remis gegen die Überraschungself aus Mastholte sorgten nicht nur dafür, dass sich Heessen mit 27 Punkten auf Rang sechs katapultierte, sondern auch dafür, dass alle Beteiligten in Hamm eine äußerst entspannte Winterpause verleben dürfen.

Westfalia Rhynern II: Der Start in das erste Landesligajahr hätte für den Aufsteiger nicht besser gelingen können. Vom zweiten bis zum sechsten Spieltag behauptete die Zweitvertretung der Westfalia die Tabellenspitze in der neuen Liga. Neben der Aufstiegseuphorie sorgte eine sehr stabile Defensive und die Eingespieltheit des jungen Teams für diese Traumbilanz. Zwar erfuhr die Erfolgskurve dann einen zu erwartenden Knick, doch die Elf des Trainerduos Alf Dambrowsky und Daniel Spilker bewies Charakter und ließ sich auch von Negativerlebnissen nicht nachhaltig beeindrucken. Letztlich hielten sich die Hammer auf einem hervorragenden siebten Platz. Bei einer noch ausstehender Begegnung ist sogar noch eine Verbesserung möglich. Die „kleine“ Westfalia fühlt sich in der Landesliga auf alle Fälle pudelwohl.

Autor: kub

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