S04-Traditionself: Waldochs Bekenntnis

Pöhlen statt Polen

sb
09. Januar 2008, 09:13 Uhr

"So ein Turnier gibt es nur im Ruhrpott", zeigte sich Schalkes ehemaliger Kapitän Tomasz Waldoch vom Traditions-Masters begeistert. Auch nach etlichen Jahren in königsblau scheinen sich einige seiner früheren Bochumer Mannschaftskollegen noch immer nicht so richtig daran gewöhnt zu haben, dass der Pole für die Traditionsmannschaft des FC Schalke und nicht die des VfL aufläuft. Für den immer noch in Bochum wohnenden Waldoch indes kein Thema.

"Ich freue mich immer, wenn ich die Jungs sehe, aber mein Verein ist längst Schalke", hat der Knappen-Nachwuchscoach seine Wahl längst getroffen. Das erneut gute Abschneiden des Titelverteidigers überrascht ihn nicht. "Wir trainieren jeden Dienstag und absolvieren auch mehr Spiele als die anderen Vereine", mache sich das entsprechend bemerkbar. "In dieser Truppe zu spielen macht so viel Spaß, dass ich wegen des Turnieres extra meinen Weihnachsurlaub in der Heimat früher beendet habe, um in Oberhausen dabei zu sein. Eigentlich wollten wir bis Sonntag bleiben, aber als ich den Terminplan bekommen habe, haben wir umorganisiert", hat "Tommy"seine Familie schon Freitag zurück ins Revier gelotst.

"Es hat sich gelohnt", war Waldoch vom Auftreten seiner Mannschaft trotz der "Silbermedaille" begeistert und konnte wie viele seiner Kollegen auf der anschließenden Player's-Party so manche Anekdote aus der weiten Welt des Fußballs austauschen.

Autor: sb

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