Die Elfenbeinküste muss zumindest in den ersten beiden Begegnungen beim Afrika-Cup (20. Januar bis 10. Februar 2008) ohne Trainer Ulli Stielike auskommen. Der Europameister von 1980 verzichtet aufgrund einer schweren Erkrankung seines Sohnes vorerst auf eine Reise nach Ghana und bleibt erst einmal in Deutschland.

Stielike vorerst nicht zum Afrika-Cup

Sohn ist schwer erkrankt

sid
07. Januar 2008, 18:12 Uhr

Die Elfenbeinküste muss zumindest in den ersten beiden Begegnungen beim Afrika-Cup (20. Januar bis 10. Februar 2008) ohne Trainer Ulli Stielike auskommen. Der Europameister von 1980 verzichtet aufgrund einer schweren Erkrankung seines Sohnes vorerst auf eine Reise nach Ghana und bleibt erst einmal in Deutschland.

"Mein Sohn ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf die Intensivstation gekommen und wurde in ein künstliches Koma versetzt. Ich werde auf jeden Fall auf die ersten beide Spiele verzichten, alles Weitere hängt vom Zustand meines Sohnes ab", sagte Stielike dem Sport-Informations-Dienst (sid).

In den Spielen der Gruppe B gegen Nigeria am 21. Januar und gegen Benin vier Tage später soll der Franzose Gerard Gili, Trainer der Olympiamannschaft der Ivorer, das A-Team um Superstar Didier Drogba vom FC Chelsea betreuen. Letzter Vorrundengegner ist am 29. Januar Mali.

Stielike hatte im September 2006 die Nachfolge des Franzosen Henri Michel angetreten, der nach dem Vorrunden-Aus der Elfenbeinküste bei der WM in Deutschland zurückgetreten war. Für den Afrika-Cup hatte der ehemalige Junioren-Coach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vier in Deutschland tätige Profis nominiert: Boubacar Sanogo (Werder Bremen) und Arthur Boka (VfB Stuttgart) sowie aus der 2. Liga Torhüter Stephane Loboue (SpVgg Greuther Fürth) und Steve Gohouri (Borussia Mönchengladbach).

Autor: sid

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