Erkenschwicks neuer Sportlicher Leiter Holger Flossbach hat kurz nach seinem Amtsantritt alle Hände voll zu tun. Denn die Mannschaft wird trotz der Bekundigungen der Verantwortlichen ein wenig auseinanderbrechen. Und mit Alexander Thamm (Schalke II) und Sebastian Westerhoff (Bochum II) verlassen gleich zwei Stammkräfte den

Erkenschwick: Flossbach hat viel Arbeit, weil ein Quintett geht

Görrissen verpflichtet - Markus Wood kommt im März

tr
05. Januar 2008, 09:18 Uhr

Erkenschwicks neuer Sportlicher Leiter Holger Flossbach hat kurz nach seinem Amtsantritt alle Hände voll zu tun. Denn die Mannschaft wird trotz der Bekundigungen der Verantwortlichen ein wenig auseinanderbrechen. Und mit Alexander Thamm (Schalke II) und Sebastian Westerhoff (Bochum II) verlassen gleich zwei Stammkräfte den "Stimberg". Flossbach gibt zu, dass "die beiden Abgänge sehr weh tun, aber ein Umbruch in der Winterpause trotzdem ausbleiben wird".

Doch neben Thamm und Westerhoff trennt sich die Spielvereinigung auch noch von Keeper Michael Strysz (SC Wiedenbrück), Salissou Emile (Vestia Disteln) und Christian Baron. "Er hat gesundheitliche Probleme", runzelt Flossbach die Stirn und schiebt erklärend nach: "Christian hat Herzmuskelprobleme. Unter Belastung hat er einen wahnsinnig hohen Blutdruck und Herzstolpern. Er muss ein halbes Jahr pausieren. Was danach geschehen wird, ist noch nicht absehbar."

Doch mit der Rückkehr der beiden Rekonvaleszenten Thomas Falkowski und David Sawatzki, sieht der ehemalige Hertener die Schwicker für die Restrunde gerüstet: "Das sind zwei richtig gute Jungs, die durch ihre Verletzungen nie zur Verfügung standen, jetzt aber wieder richtig fit sind." Außerdem steht mit Markus Wood ein echter Heimkehrer zu Buche. "Er kommt nach seinem Studium in England zu uns zurück", freut sich Flossbach auf den Stürmer, den er im März erwartet. Fix ist der Vertrag derweil mit Bastian Görrissen. Der Keeper, der bereits für den VfL Bochum II und Preußen Münster zwischen den Pfosten stand, hat seinen Wilhelm unter den Kontrakt gesetzt.

Der 24-Jährige musste zuletzt allerdings ein Jahr pausieren, da er sich das hintere Kreuzband gerissen hatte. "Aber er ist wieder auf der Höhe und wird unserer Nummer eins Pascal Kurz mit Sicherheit ordentlich Konkurrenz machen", reibt sich Flossbach die Hände. Das ist auch nötig, denn Kurz hat bereits Angebote von höherklassigeren Vereinen auf dem Tisch. "Sollte er uns im Sommer verlassen, kann sich Bastian jetzt richtig reinarbeiten und der Übergang verläuft dann problemlos", überlegt Flossbach, der Kurz aber nicht ziehen lassen möchte. "Pascal ist in bestechender Form. Aber er möchte natürlich auch weiter nach oben. Wenn es so sein sollte, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen, auch wenn es uns sehr schwer fallen würde, ihn gehen zu lassen."

Autor: tr

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