Der Kapitän bleibt bis 2010. RWE hat den Kontrakt mit Stefan „Atze“ Lorenz klar gemacht. Der 26-Jährige läuft seit 2005 an der Hafenstraße auf. In dieser Spielzeit kam er aufgrund seines Kreuzbandrisses erst viermal zum Einsatz. Olaf Janßen, Sportlicher Leiter, nennt den gebürtigen Berliner „einen absoluten Führungsspieler und eine wichtige Identifikationsfigur“, dazu bescheinigt er ihm, „sich seit seinem ersten Tag im RWE-Trikot zu 100 Prozent mit dem Verein und unserer Philosophie identifiziert“, zu haben.

RWE: Stefan Lorenz und seine ganz eigene Pokal-Theorie

Treuer „Atze“ bleibt bis 2010

og
04. Januar 2008, 19:13 Uhr

Der Kapitän bleibt bis 2010. RWE hat den Kontrakt mit Stefan „Atze“ Lorenz klar gemacht. Der 26-Jährige läuft seit 2005 an der Hafenstraße auf. In dieser Spielzeit kam er aufgrund seines Kreuzbandrisses erst viermal zum Einsatz. Olaf Janßen, Sportlicher Leiter, nennt den gebürtigen Berliner „einen absoluten Führungsspieler und eine wichtige Identifikationsfigur“, dazu bescheinigt er ihm, „sich seit seinem ersten Tag im RWE-Trikot zu 100 Prozent mit dem Verein und unserer Philosophie identifiziert“, zu haben.

Fazit – Janßen: „Ein Vorbild in punkto Professionalität.“ Coach Heiko Bonan widerspricht nicht: „Stefan wird nach seinem Kreuzbandriss zu seiner alten Stärke finden und auch in Zukunft eine tragende und wichtige Rolle spielen.“ RS unterhielt sich mit Lorenz.
Stefan Lorenz, was lange währt...

Naja, die Unterschrift war doch zu erwarten, die Fans haben schon auf dem Weihnachtsmarkt richtig Druck gemacht. Ich freue mich, dem Club weiter treu zu sein. Wer mich kennt, weiß, genau so bin ich. Ich habe mich immer eingesetzt, der Verein gibt dadurch auch etwas zurück. So was ist alles nicht selbstverständlich. Ich habe hier nicht nur vor, ein Stadion neu mit aufzubauen, sondern mindestens erst einmal Liga zwei zu erreichen. Das ist mein Anspruch und der der anderen Jungs.
Wie weit sind Sie körperlich?

Heute darf ich schon wieder 30 Minuten laufen, ich kann von einem optimalen Verlauf meiner Reha sprechen. Im Trainingslager bin ich dabei, ich habe ein ganz schönes Programm vor.
Gab es noch keinen psychologischen Tiefpunkt?
Eigentlich nicht, vielleicht ist es genau das Rezept? Mein Kopf muss frei bleiben, vielleicht wird es schwieriger, wenn die Matches wieder laufen. Aber ich werde mir keinen Druck machen. Ich habe ja die Chance, noch ein paar Spiele zu bestreiten.

Wieviel Bindung hatten Sie zuletzt zum Team?

Zweimal in der Woche war ich mindestens dabei, dazu kamen die Spiele. Wir haben eine große Geschlossenheit, das ist unsere Stärke, deshalb haben auch Neue schnell die Möglichkeit, Bindung zu finden.

Dominiert der HSV-Knaller die Gedanken?
Man würde lügen, wenn das bei den Akteuren nicht so wäre, dafür geben doch alle Jungs jetzt auch richtig Gas. Wir haben überzeugende Qualität.
Wichtig, die Klasse ist schließlich eng genug, oder?
So ist es, ich möchte mich bei dieser Liga nicht zu einem Tipp durchringen. Wir sind oben dran, nach unten ist es auch nicht weit. Für uns gilt es in der Meisterschaft sofort in Ahlen.
Pokal und Regionalliga, eine Gratwanderung?

Wir kriegen das hin, im Cup bin ich noch Zuschauer. Aber wenn wir weiter kommen, steigen auch für mich die Chancen, in den nächsten Runden dabei zu sein.

Autor: og

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