Die Gelb-Rote Wand bröckelt. In den letzten Jahren dominierte die Anhängerschar von Mengede 08/20 stimmgewaltig die Hallen – egal wo sie auftauchte. Doch durch den mäßigen Erfolg auf dem Feld ist bei den Fans die Euphorie offensichtlich etwas abgeebbt. So kam am zweiten Tag der Vorrunde in der Sporthalle Nette nicht die ganz große Stimmung auf. Aber auch ohne die Unterstützung von den Rängen hatte die Mannschaft von Mario Plechaty wenig Mühe, den Sieg in Gruppe 3 einzufahren, ohne dabei zu überzeugen.

Dortmund: Vorrunde der Hallen-Stadtmeisterschaft: In Nette Tag der Unentschieden

SG Lütgendortmund und Mengede 08/20 mit Mühe weiter

nh
29. Dezember 2007, 20:38 Uhr

Die Gelb-Rote Wand bröckelt. In den letzten Jahren dominierte die Anhängerschar von Mengede 08/20 stimmgewaltig die Hallen – egal wo sie auftauchte. Doch durch den mäßigen Erfolg auf dem Feld ist bei den Fans die Euphorie offensichtlich etwas abgeebbt. So kam am zweiten Tag der Vorrunde in der Sporthalle Nette nicht die ganz große Stimmung auf. Aber auch ohne die Unterstützung von den Rängen hatte die Mannschaft von Mario Plechaty wenig Mühe, den Sieg in Gruppe 3 einzufahren, ohne dabei zu überzeugen.

Mit einem mageren 4:2 Sieg gegen den B-Ligisten SV Westrich und einem glanzlosen 3:2 gegen den TuS Bövinghausen setzte sich der Landesligist [infobox-left]Am Rande: Mengede hatte heute hochkarätige Fans. Damit auch bloß nichts schief geht bei der Quali für die Zwischenrunde ihres ehemaligen Vereins, waren Dominik Behrend ( TuS Eving) und Tim Gebauer (Westfalia Herne) extra angereist [/infobox]dennoch erwartungsgemäß durch. Da man bei Bövinghausen und Westrich mit einer Niederlage gegen das höherklassige Mengede rechnen musste, hatte die Partie gegeneinander vorher richtungsweisenden Charakter. Der direkte Vergleich ging allerdings 3:3-Unentschieden aus, so dass die Bövinghauser wegen des besseren Torverhältnisses das Entscheidungsspiel erreichten.

Dort traf man auf den zweiten aus Gruppe 4, den FC Maroc. Dem reichten zwei Unentschieden, um in das Entscheidungsspiel einzuziehen. Ein 1:1 gegen den FC Hangeney und ein 2:2 gegen den Gruppensieger SG Lütgendortmund und schon war man bei der Musik dabei. [infobox-right]Am Rande: Im Kampf gegen den Abstieg kann SGL-Trainer Thomas Klukas ab sofort auf die Unterstützung von Sven Noll zählen. Der Angreifer war zuletzt für den SuS Wilhelmshöhe aktiv und ist nach der Winterpause spielberechtigt. [/infobox]Lange hatte es allerdings nach einem Neunmeter-Schießen gegen den FC Hangeney ausgesehen, weil der FC die Partie gegen SGL offen gestalten konnten. Doch Michel Schädlich machte mit seinem 3:2-Siegtreffer schließlich kurz vor Schluss den Gruppensieg für die SGL und das Ausscheiden für den FC Hangeney perfekt.

Im Entscheidungsspiel war die Messe bereits zur Pause gelesen.[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/005/798-5882_preview.jpeg Einbruch in eine Männer-Domäne: Silke am Grill[/imgbox] Der deutlich frischer wirkende FC Marok führte da mit 4:0 und auch Bövinghausens Coach Horst Stefansky quittierte den deutlichen Rückstand mit einem: „Hier ist nichts mehr drin“. [infobox-left]Am Rande: Zahlen zur Vorrunde in Nette: Rund 900 Zuschauer strömten an beiden Tagen in die Dreifach-Turnhalle des HHG’s. Insgesamt waren 16 Helfer jeweils zwölf Stunden im Einsatz. Verkauft wurden rund 400 Liter Bier, 900 Würstchen und 1000 belegte Brötchen. [/infobox]Doch seine Elf kam noch einmal auf 2:4 heran, schied aber letztlich verdient mit 3:6 aus. Mit nur einem Satz kommentierte Jamal Daraz, erster Vorsitzender und Trainer in Personalunion beim FC Marok das Weiterkommen: „Ich bin sehr glücklich, aber auch überrascht“. Mehr war ihm nicht zu entlocken. Dann bedankte er sich noch artig und verschwand in den Kabinengängen.

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Autor: nh

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