Wie üblich zum Jahreswechsel präsentiert RevierSport die Spieler-Rangliste der Regionalliga Nord. Eigene Eindrücke haben sich mit den Meinungen diverser befragter Experten vermischt, daraus ergab sich das erstellte Gesamtbild. Auch diesmal sind wieder interessante Kandidaten dabei, die früher oder später in die Fußstapfen von Kandidaten treten, die aus dieser Rangliste den Sprung in die ganz oberen Etagen des Fußballs geschafft haben.

RevierSport präsentiert: Die Regionalliga-Rangliste der Hinrunde 2007

Wer klopft oben an, wer war ein Absteiger?

28. Dezember 2007, 12:43 Uhr

Wie üblich zum Jahreswechsel präsentiert RevierSport die Spieler-Rangliste der Regionalliga Nord. Eigene Eindrücke haben sich mit den Meinungen diverser befragter Experten vermischt, daraus ergab sich das erstellte Gesamtbild. Auch diesmal sind wieder interessante Kandidaten dabei, die früher oder später in die Fußstapfen von Kandidaten treten, die aus dieser Rangliste den Sprung in die ganz oberen Etagen des Fußballs geschafft haben.

Beispiele aus der Vergangenheit gibt es viele: Hamit Altintop (über Wattenscheid zu Schalke, jetzt kickt er für die Bayern), sein Bruder Halil, ebenfalls ehemals bei der SGW beheimatet, stürmt er nun für S04). Ein Nelson Haedo-Valdez gelang der Sprung von Werders Zweitvertretung bis zu Borussia Dortmund, ein René Adler brauchte nur 28 Auftritte für Bayer Leverkusen in der dritten Klasse, um sich in der Bel Etage festzubeißen. Beim BVB durften in dieser Spielzeit schon einige Talente Profiluft schnuppern.

So kamen Sahr Senesie, Nico Hillenbrand, Christian Eggert, Mehmet Akgün oder Christopher Nöthe zu ihren Einsatzminuten. Allerdings birgt die Spielklasse nicht nur Jubel, sondern beinhaltet auch ihre Schattenseiten. Ein Sören Pirson wird mit seiner Reservistenrolle in Essen sicher nicht glücklich sein, ein Hüzeyfe Dogan kam nach Wuppertal, um dort eine Führungsrolle zu übernehmen, allerdings kam er über die Reservistenrolle nicht hinaus. Speziell die Kicker aus Lübeck, die sich die Zweitligarückkehr auf die Fahne geschrieben haben, müssen genannt werden. Und natürlich ein Dominick Kumbela, der neben seinen sieben Treffern vor allem durch seine Eskapaden abseits des Platzes auffiel. Hier unsere Rangliste im Überblick:

Torhüter
Bundesliga-Sprung: -
Zweitligareif: Marcel Höttecke (BVB), Christoph Semmler (RWO), Michael Melka (Düsseldorf), Daniel Masuch (RWE)
Top-Regionalliga-Niveau: Christian Maly (WSV); Markus Rickert (Emden),
Deutlich über dem Durchschnitt: Oliver Herber (Dresden), Manuel Lenz (Ahlen), Nico Pellatz (Bremen)

Abwehr
Bundesliga-Sprung: -
Zweitligareif: Uwe Hünemeier (BVB), Jens Langeneke (Düsseldorf), Benjamin Reichert (RWO), Daniel Voigt (WSV)
Top-Regionalliga-Niveau: Niclas Andersen (RWE), Daniel Sereinig (RWE), Hamza Cakir (Düsseldorf), Nico Hillenbrand (BVB), Mehmat Akgün (BVB), Dimitrios Pappas (RWO), Daniel Embers (RWO), Samil Cinaz (Erfurt), Volker Schmidt (HSV), Sebastian Pelzer (Dresden)
Deutlich über dem Durchschnitt: Ole Kittner (Ahlen), Dietmar Hirsch (Lübeck), David Czyszczon (RWE), Michael Stuckmann (WSV), Christian Stuff (Union Berlin), Dennis Brinkmann (Braunschweig), Jasmin Spahic (Emden), Sandro Stallbaum (Bremen), Bernd Rauw (Emden), Christian Preest (Magdeburg), Andreas Saur (Verl)
Mittelfeld
Bundesliga-Sprung: -
Zweitligareif: Tim Gorschlüter (RWE), Michael Lorenz (RWE), Marco Christ (Düsseldorf), Sven Lintjens (WSV), Björn Lindemann (Magdeburg), Kevin Artmann (Bremen), Frank Löning (Bremen), Kevin Großkreutz (BVB)
Top-Regionalliga-Niveau: Marek Penksa (Dresden), Markus Kaya (RWO), Tim Kruse (RWO), Jozef Kotula (RWE), Andreas Lambertz (Düsseldorf), Mike Rietpietsch (WSV), Manuel Bölstler (WSV), Lars Ricken (BVB), Rudi Zedi (Emden), Denis Wolf (Erfurt), Daniel Brückner (Erfurt), Ivo Ulich (Dresden)
Deutlich über dem Durchschnitt: Maik Wagefeld (Dresden), Holger Wehlage (Braunschweig), Marcel Landers (RWO), Jasin Öztekin (BVB), Patrick Njambe (BVB), Jens Bäumer (Ahlen), Ronny Thielemann (Cottbus), Guido Spork (Union Berlin), Olivier de Cock (Düsseldorf), Silvio Pagano (Verl)

Angriff
Bundesliga-Sprung: Maxim Choupo-Moting (HSV), Martin Harnik (Bremen),
Zweitligareif: Mahir Saglik (WSV), Tobias Damm (WSV), Sahr Senesie (BVB), Rolf-Christel Guie-Mien (RWE), Nico Patschinski (Union Berlin), Lars Toborg (Ahlen), Kevin Schindler (Bremen), Radovan Vujanovic (Emden), Albert Bunjaku (Erfurt), Preston Zimmermann (HSV)
Top-Regionalliga-Niveau: Markus Kurth (RWE), Mike Terranova (RWO), Julian Lüttmann (RWO), Karim Benyamina (Union Berlin), Martin Stahlberg (Ahlen), Shergo Biran (Babelsberg), Torsten Oehrl (Braunschweig), Massimo Cannizzaro (HSV), Dustin Heun (Lübeck), Enrico Neitzel (Emden), Pavel Dobry (Dresden), Thomas Bröker (Dresden),
Deutlich über den Durchschnitt: Christopher Nöthe (BVB), Soner Dayangan (Verl), Nick Proschwitz (Wolfsburg), Sidney Sam (HSV)

Die Absteiger

Lars Ricken (von der Bundesliga in die Reserve, er bringt sich ein, unterliegt aber Leistungsschwankungen), Timo Uster (RWO, im Aufstiegsjahr noch Leistungsträger, jetzt kaum noch berücksichtigt), André Schei Lindbaek (RWE, großer Hoffnungsträger im Sturm, kam noch nicht wirklich Essen an), Hüzeyfe Dogan (WSV, sollte ein Leader werden, ist aber bisher nur Ersatz), Bekim Kastrati (Düsseldorf, nur ein Doppelpack in Oberhausen, sonst gelang ihm nahezu gar nichts), Dominick Kumbela (Erfurt, sportlich eine Granate, abseits des Platzes offenbar kaum zu gebrauchen, Skandale pflastern seine noch junge Karriere), Lucas Oppermann (WSV, als Talent von der Bochumer Reserve geholt, steht er jetzt fast schon auf dem Abstellgleis), Dirk Langerbein (Ahlen, auch bei den Ostwestfalen kommt er nicht klar und bleibt weiter nur der zweite Schlussmann), Kai Koitka (Braunschweig, der Schritt zurück vom MSV zur Eintracht sollte die Laufbahn ankurbeln. Es kam anders, er muss sich schon wieder einen neuen Verein suchen), VfB Lübeck (man kann alle Kicker nennen. Sie spielten lange unter aller Kanone, zudem muss oder soll der halbe Kader im Winter gehen, da große Finanzprobleme dem Verein belasten), Eric Agyemang (Magdeburg, er sollte die Sturmhoffnung sein, er traf auch sofort im Pokal gegen den BVB. Es folgte absolute Harmlosigkeit, auch ein Grund für die Schwäche des FCM), Norbert Meier (Dresden, er musste gehen und es war der einzige Trainerwechsel, der auch etwas einbrachte, seitdem geht es aufwärts in Dresden).

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