Weihnachts-Wochenende in Weimar: Irfan Durdu gönnt sich zusammen mit seiner

VFB Hüls: Durdu beeindruckt von Infrastruktur

"Dann muss sich hier keiner mehr melden"

tt
26. Dezember 2007, 08:48 Uhr

Weihnachts-Wochenende in Weimar: Irfan Durdu gönnt sich zusammen mit seiner "besseren Hälfte" ein paar Tage Erholung. Sowohl beruflich als auch sportlich kann der Allrounder des VfB Hüls auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Seine Anwaltskanzlei hat reichlich zu tun, so dass Durdu bereits in Erwägung gezogen hat, in wenigen Monaten Personal einzustellen.

"Ich habe viel zu tun, das ist an sich beruhigend, wenn man noch nicht lange in dieser Branche tätig ist", sagt der Ex-Gladbecker und schiebt augenzwinkernd nach: "Wenn man dann die Zahlen zum Jahresende genannt bekommt und sie positiv ausfallen, dann kann man sich schon Mal ein Gläschen gönnen."

Auch fußballerisch läuft es für den einstigen Ratinger, der seine Rolle als Abwehr-Organisator in Hüls gegen den Posten des Mittelfeld-Ideengebers eingetauscht hat, vielversprechend. "Ich musste mich anfangs schon umstellen, schließlich ist das Spiel für mich jetzt laufintensiver. In der Winter-Vorbereitung will ich noch ein Stück zulegen, um für die Restrunde besser präpariert zu sein. Ich muss zugeben, dass man manchmal an seine Grenzen stößt, wenn nicht ständig regelmäßiges Training möglich ist."

Auch, wenn er zwischendurch mal draußen saß, scheint Durdu beim VfB ziemlich glücklich. "Beeindruckend" findet er die Infrastruktur am Badeweiher, "Horst Darmstädter, Dieter Most und das gesamte Betreuer-Team machen einen Klasse-Job, alles ist perfekt organisiert und super-pünktlich. Ich habe selten einen so gut aufgestellten Verein erlebt."

Durdus Fazit: "Regionalliga-reif!" Doch das wäre der übernächste Schritt, der kurzfristige Step heißt NRW-Liga. Was die Team-Kollegen angeht, sieht er viel Substanz im Kader. "Wir haben sehr interessante junge Leute dabei, Tino Westphal ist ein guter, spielstarker Abwehrmann, der geschickt nach vorne agiert. Markus Krawietz könnte einen Riesen-Sprung machen." So verwundert der Schluss-Satz kaum: "Wenn wir mit der Truppe nicht aufsteigen, dann muss sich hier keiner mehr melden."

Autor: tt

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren