Die TuRU aus Düsseldorf hat sich in der Hinrunde gemausert. Während das Team von Trainer Frank Benatelli in den letzten Jahren immer knapp den Abstieg verhinderte, mischen die Landeshauptstädter in dieser Serie ordentlich mit. Platz acht mit 26 Punkten würde zu diesem Zeitpunkt die NRW-Liga bedeuten. RevierSport sprach mit dem Fußballlehrer über die Entwicklung und die Zukunft seiner Elf.

TuRU Düsseldorf: Benatelli lobt Ausgeglichenheit

"Karten werden neu gemischt"

tr
22. Dezember 2007, 09:45 Uhr

Die TuRU aus Düsseldorf hat sich in der Hinrunde gemausert. Während das Team von Trainer Frank Benatelli in den letzten Jahren immer knapp den Abstieg verhinderte, mischen die Landeshauptstädter in dieser Serie ordentlich mit. Platz acht mit 26 Punkten würde zu diesem Zeitpunkt die NRW-Liga bedeuten. RevierSport sprach mit dem Fußballlehrer über die Entwicklung und die Zukunft seiner Elf.

Herr Benatelli, Sie können mit der bislang absolvierten Hinrunde mehr als zufrieden sein, oder?
Natürlich. Unterm Strich muss man sagen, dass wir sehr gut platziert sind. Aber es sind noch 15 Spiele zu absolvieren und die anderen Teams kommen langsam ran. Es kann auch schnell in die andere Richtung gehen, deshalb ist größte Vorsicht geboten.

Die TuRU war immer dabei, hat aber nie jemanden geärgert. Warum ist das jetzt anders?
Wir haben auch in der vorherigen Saison einige Überraschungen gelandet. Doch in diesem Jahr ist es noch ein bisschen besser. Wir haben uns mit einer neuen Mannschaft sehr gut aufgestellt. Das Team hat sich entwickelt, auch wenn wir gegen Straelen einmal gepatzt haben.
Woran kann diese Entwicklung festgemacht werden?
Wir arbeiten systematisch und konzentriert. Die Akteure sind extrem ehrgeizig. Außerdem klappt auch das Zusammenspiel zwischen unserem "Boss" Heinz Schneider, Gerd Westhoff und mir. Die Einheit passt einfach. Da kommt niemand zwischen uns.

Werden Sie Ihre Auswahl in der Pause noch einmal punktuell verstärken?

Wir müssen abwarten, ob uns jemand verlassen will. Wenn nicht, haben wir keinen zwingenden Bedarf. Denn wenn Andreas Gensler und Sükrü Ayranci mal vom Verletzungspech verschont bleiben, haben wir ja eigentlich zwei neue Leute. Da stellt man sich natürlich auch die Frage, was möglich gewesen wäre, wenn die Beiden dabei gewesen wären.
Sie haben während der gesamten Hinrunde gnadenlos rotiert und sind mit Ihrem System nicht immer auf Lob gestoßen. Wie gehen Sie damit um?
Das interessiert mich nicht. Ich stelle die Truppe so auf, wie ich es meine. Und der Erfolg gibt mir recht. Beispielsweise habe ich im Pokal gegen Homberg mit Tobias Duffner, Eric Seiter, Stephan Schulz-Winge und David Podlas vier Mann gebracht, die sich auf Anhieb wieder für die Startelf empfohlen haben. Diese Ausgeglichenheit ist toll.
Was sagen Sie zu den Vorkommnissen in Uerdingen?
Man muss abwarten, ob sich der KFC zurückzieht. Sollte dies der Fall sein, würden die Spiele annulliert. Dann rückt alles noch näher zusammen und die Karten werden neu gemischt.
Wie werden Sie das Weihnachtsfest verbringen?

Zu Hause mit der Familie. Wir werden in aller Ruhe die Tage genießen. Am 2. Januar geht es dann für vier Tage nach Borkum.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Was würden Sie sich für die TuRU wünschen?

Wir wollen die NRW-Liga erreichen. Für dieses große Ziel werden wir alles unternehmen. So schwer wie in diesem Jahr war es noch nicht und wird es auch nicht mehr sein. In der nächsten Saison läuft alles wieder ein wenig einfacher.

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren