Auch die freien Tage kann Wuppertals Trainer Wolfgang Jerat nicht so ganz ohne Fußball verbringen. Am Freitag beobachtete er das Verbandsliga-Derby zwischen dem FC Junkersdorf und Viktoria Köln, am kommenden Samstag greift er aktiv ins Geschehen ein. Dann trifft die Wuppertaler Aufstiegs-Truppe von 1992 in der „Hako Sportarena“ auf die Trainer Promi-Elf.

WSV: Fußball, Feiertage und Verstärkungen

„Würde einem Wechsel sofort zustimmen"

16. Dezember 2007, 20:35 Uhr

Auch die freien Tage kann Wuppertals Trainer Wolfgang Jerat nicht so ganz ohne Fußball verbringen. Am Freitag beobachtete er das Verbandsliga-Derby zwischen dem FC Junkersdorf und Viktoria Köln, am kommenden Samstag greift er aktiv ins Geschehen ein. Dann trifft die Wuppertaler Aufstiegs-Truppe von 1992 in der „Hako Sportarena“ auf die Trainer Promi-Elf.

„Ich will eigentlich selber spielen. Vielleicht können wir ja den Georg Kreß als Trainer verpflichten“, bemerkt Jerat augenzwinkernd. Der WSV-Manager dürfte momentan aber anderes zu tun haben. „Eine Gruppe muss immer offen sein, damit man eine Konkurrenz-Situation schafft“, legt sich Jerat fest. Dass Jenas Victor Hugo Lorenzón in den Überlegungen eine tragende Rolle spielt, räumt der Linien-Chef offen ein: „Wir haben über viele Namen gesprochen, auch über ihn. Lorenzón hat in Essen einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, da würde ich einem Wechsel sofort zustimmen.“

Und der könnte schon in den kommenden Tagen über die Bühne gehen. Womit auch die Verbindung zur 92er-Auswahl hergestellt wäre: „Wir haben damals Dirk Pusch nachverpflichtet, dadurch hat die Defensive unheimlich an Stabilität gewonnen.“

Zumindest von der Position her wäre Lorenzón als Innenverteidiger und defensiver Mittelfeldspieler ein ähnlicher Kandidat – auch wenn der Fußball-Lehrer betont: „Wir haben in den vergangenen Wochen bewiesen, dass wir durchaus zu Null spielen können.“

Daher darf man die Feiertage von der Tabellenspitze aus verbringen. Eine Situation, die der Coach gerne mitnimmt. Aber auch eine, die von Dauer sein soll. „Im Fußball braucht man Erfolg, den haben wir aktuell. Und so lange wir aus eigener Kraft aufsteigen können, sind wir voll im Soll“, macht der frühere Kölner klar. Sein Zusatz: „Wir haben es selbst in der Hand, das ist eine äußerst günstige Ausgangsposition.“

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