Die Marschroute der Wülfrather war vor dem Match klar, drei Punkte sollten aus der Landeshauptstadt entführt werden. Doch beim 1:1 (1:0) trotzte der SC Düsseldorf-West dem Favoriten einen Zähler ab.

SC Düsseldorf-West - Wülfrath 1:1 (1:0)/ Berkenkamp:

"Insgesamt zu wenig"

Christian Krumm
16. Dezember 2007, 16:06 Uhr

Die Marschroute der Wülfrather war vor dem Match klar, drei Punkte sollten aus der Landeshauptstadt entführt werden. Doch beim 1:1 (1:0) trotzte der SC Düsseldorf-West dem Favoriten einen Zähler ab. "Am Ende müssen wir mit dem Punkt einverstanden sein, aber insgesamt war es für uns schon zu wenig", konnte sich Andreas Berkenkamp, Co-Trainer des 1.FC Wülfrath, nicht so richtig mit dem Ergebnis anfreunden.

Schon aber mit einem Joker. Und zwar Lewis Asamoah, der fünf Minuten nach seiner Einwechslung zum Ausgleich traf (70.). Dabei plagt sich der Angreifer nach wie vor mit einem Nasenbeinbruch herum. "Aber er hat trotzdem gespielt", erklärte Berkenkamp. Gott sei Dank, wird man sich auf Wülfrather Seite denken, sonst wäre man auf einmal noch ganz ohne Punkte nach Hause gefahren. "Mit einer annähernd normalen Leistung hätten wir in Düsseldorf einen Dreier eingefahren. Aber man muss einfach zugeben, dass unser Auftritt richtig schwach war", ärgerte sich der Assistent von Coach Frank Kurth. "Es fehlte bei unseren Jungs die letzte Zweikampf und Laufbereitschaft. Wir haben ganz schön viele Chancen zugelassen. Das kennt man von uns normal überhaupt nicht."

Nur gut, dass der SC West nur eine dieser Möglichkeiten nutzen konnte und das schon nach 30 Sekunden. "Gegen einen stärkeren Gegner hätten wir bestimmt nicht Remis gespielt", ist sich Berkenkamp sicher. "Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass wir den SC unterschätzt haben." Sein Zusatz: "Fakt ist, dass man jeden Kontrahenten erst runter arbeiten muss. Vielleicht dachten wir, es geht nur über die spielerische Schiene."
Klar ist, der 1.FC stellt nach dem ersten Halbjahr mit nur zehn Gegentreffer die beste Defensive und wird, sollte der SC Kapellen Erft am heutigen Sonntag nicht in Baumberg gewinnen, auf dem dritten Rang überwintern.

Autor: Christian Krumm

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