Am heutigen Sonntag fällt auch für den VfB Homberg der sportliche Vorhang. Und kurz vor den Ferien brennen natürlich die Personalfragen unter den Nägeln. Nach den Abgängen von Sascha Neue, Kenan Doric, Edin Bicic und Nouri Fakro hat es nun auch Emil Bici getroffen. Der ehemalige Gladbecker wird ab Januar nur noch in der Reserve auflaufen.

VFB Homberg: Emil Bicic ist der fünfte Abgang

Im Schatten der Pyramiden

15. Dezember 2007, 21:33 Uhr

Am heutigen Sonntag fällt auch für den VfB Homberg der sportliche Vorhang. Und kurz vor den Ferien brennen natürlich die Personalfragen unter den Nägeln. Nach den Abgängen von Sascha Neue, Kenan Doric, Edin Bicic und Nouri Fakro hat es nun auch Emil Bici getroffen. Der ehemalige Gladbecker wird ab Januar nur noch in der Reserve auflaufen. "Das passt beruflich nicht mehr", berichtet Boris.

"Wenn man von einem 22 Mann-Kader fünf Leute abgibt, muss man sich natürlich Gedanken machen, dass man in der Breite nachlegt."
Ein möglicher Kandidat könnte Speldorfs Andreas Egler sein (siehe nebenstehender Bericht). Boris arbeitete mit dem 31-Jährigen zwei Jahre lang bei Kickers Emden und auch privat versteht sich das Duo gut. Außerdem sind Speldorf und Homberg eng auf der Führungsebene miteinander verbunden, so dass es bei einem Wechsel wohl kaum Probleme geben würde.

"Ich bin mir sicher, dass unser Boss Thomas Bungart, unser Manager Wolfgang Graf oder auch der Sportliche Leiter Rainer Vervölgyi genauso wie ich RevierSport gelesen haben", zwinkert Boris mit dem Auge. "Die Frage ist aber, was wir finanziell machen können. Außerdem brauche ich eigentlich einen Linksfuß", will sich Boris, der am Montag seinen 14-tägigen Urlaub in Ägypten antritt, nicht konkret zum Thema Egler äußern.

Fest steht indes allerdings die Marschroute für die heutige Partie beim SV Straelen. "Wir müssen über 90 Minuten den Kampf und die Laufbereitschaft wie gegen TuRU Düsseldorf oder den WSV II abrufen und uns nicht wie gegen Dattenfeld eine halbe Stunde ausruhen", fordert Boris einen gelungenen Abschluss des Sportjahres 2007. Und die Vorzeichen stehen gar nicht so schlecht, denn seit fünf Pflichtspielen sind die Duisburger ungeschlagen und haben dabei drei Auswärts-Duelle nicht verloren. Doch der ehemalige Torwart warnt seine Elf, den SVS nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: "Straelen hat auch seit vier Spielen nicht mehr verloren. Individuell sind sie auf jeden Fall besser gespickt als wir. Aber wir werden alles daran setzen, den Auftritt erfolgreich zu gestalten", will sich Boris im Schatten der Pyramiden nicht ärgern müssen.

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