Eine ganz andere Botschaft als Bajramovic (siehe Seite 4!) trug Kevin Kuranyi am Dienstag in die Kurve. Nach seinem Treffer zum 3:1 lüftete der Torschütze sein Trikot, um einem seiner größten fußballerischen Förderer zu danken.

Rafinhas Herz für Mama und Kuranyis Botschaft

"Siempre te recordaré"

hb
14. Dezember 2007, 18:40 Uhr

Eine ganz andere Botschaft als Bajramovic (siehe Seite 4!) trug Kevin Kuranyi am Dienstag in die Kurve. Nach seinem Treffer zum 3:1 lüftete der Torschütze sein Trikot, um einem seiner größten fußballerischen Förderer zu danken. "Das Shirt war für meinen Jugendtrainer aus Panama, El Professor Cabal, gedacht. Er hat mich bis zum 15. Lebensjahr trainiert und ist leider vor drei Wochen an Krebs gestorben", erzählte Kuranyi. "Siempre te recordaré", war auf Kuranyis Brust zu lesen, "ich werde immer an dich denken".

Und als ob es nicht schon genügend Symbolik zu vermitteln gab, wandte sich auch Rafinha nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 ins Publikum. Der formidable Rechtsverteidiger hatte allerdings kein Trikot oder Shirt im Schlepptau, sondern formte mit seinen Händen ein Riesenherz, das sich Richtung Haupttribüne öffnete. "Das war für Mama", erklärte Rafinha. "Sie hat sich das Spiel mit meinen Brüdern und meinem Neffen aus dem Blauen Salon angeschaut. Mit dem Herzen wollte ich zeigen, was sie mir bedeutet", berichtete der 22-Jährige, der in Gelsenkirchen seit Wochen von drei Brüdern, einem jüngeren Neffen und einem älteren Onkel umlagert wird. "Nach unserem letzten Spiel fliegen wir am Sonntag alle zusammen nach Brasilien. Darauf freue ich mich schon jetzt, da ist es auch schön warm!"

Autor: hb

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