Einer der Helden in Königsblau hatte gestern mit ganz gewöhnlichen menschlichen Bedürfnissen zu kämpfen. Gerald Asamoah, Torschütze zum frühen 1:0, musste zur Dopingprobe. Das dauert bei dem Kämpfertypen, der in einem Spiel nahezu seine gesamte Körperflüssigkeit im Trikot lässt und nach dem Abpfiff einfach nicht kann.

Schalke: Schnelle Biere für "Asas" schwierige Pipiprobe

Irmchens Catering

hb
13. Dezember 2007, 10:33 Uhr

Einer der Helden in Königsblau hatte gestern mit ganz gewöhnlichen menschlichen Bedürfnissen zu kämpfen. Gerald Asamoah, Torschütze zum frühen 1:0, musste zur Dopingprobe. Das dauert bei dem Kämpfertypen, der in einem Spiel nahezu seine gesamte Körperflüssigkeit im Trikot lässt und nach dem Abpfiff einfach nicht kann.

Mitternacht war längst vorüber, als Asamoah nach ein paar schnellen Bieren deutlich angeschlagen aus den Katakomben der Schalker Arena wankte und nicht mehr dazu in der Lage war, seine Freude über den wichtigsten Sieg des Jahres auszusprechen. Im Gegensatz zu seinen vorher abgestraften Teamkollegen Krstajic und Rakitic hatte er richtig bechern dürfen. "Angesichts der Vorfälle am Wochenende ist es wohl ein bisschen zu früh zu sagen, die Mannschaft darf jetzt das eine oder andere Bier trinken", wusste Manager Andreas Müller nicht, ob er schon wieder Papa Gnädig spielen durfte.

Manuel Neuer, bekanntlich auch kein Kind von Traurigkeit, gesellte sich mit Viertkeeper Toni Tapalovic zu "Asa" ins Labor, und Irmchen, die gute wie resolute Seele aus dem Catering im Medienzentrum, orderte aus der Küche des "La ola" -Clubs warme Mahlzeiten. So schön kann Fußball sein, und auch so einfach.

Autor: hb

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