Nach jetzt 14 Spieltagen hat sich das Tabellenbild der 2. Handball-Bundesliga Nord stabilisiert. Trotz einiger unnötig verlorener Punkte ist der ASV als Sechster noch im Kampf um die obere Tabellenregion dabei. Zwischen dem zweiten und dem siebten Platz liegen gerade einmal drei Punkte. Einzig der Stralsunder HV hat sich ein wenig absetzen können. 
Das soll sich nach den Vorstellungen der Hammer am kommenden Wochenende allerdings ändern.

Hamm: Spitzenspiel gegen Stralsund / Big Point im Blick

Viel Arbeit für die Außen

kub
13. Dezember 2007, 10:14 Uhr

Nach jetzt 14 Spieltagen hat sich das Tabellenbild der 2. Handball-Bundesliga Nord stabilisiert. Trotz einiger unnötig verlorener Punkte ist der ASV als Sechster noch im Kampf um die obere Tabellenregion dabei. Zwischen dem zweiten und dem siebten Platz liegen gerade einmal drei Punkte. Einzig der Stralsunder HV hat sich ein wenig absetzen können.
Das soll sich nach den Vorstellungen der Hammer am kommenden Wochenende allerdings ändern.

er souveräne Tabellenführer gastiert Samstag um 19.15 Uhr in der Stein-Halle am Maxipark. „Wir sind alle heiß auf diese Partie“, blickt Rechtsaußen Dirk Hartmann voraus. „Nach den letzten beiden guten Leistungen gegen Kiel und Aurich ist die Stimmung gut und wir wollen einen Big Point landen.“

Insbesondere auf die Außen kommen bei diesem Vorhaben aber schwere Aufgaben zu, denn die Stralsunder Flügelspieler Ivan Nincevic (links) und Nikolaos Samaras sind die eifrigsten Toresammler ihrer Mannschaft. Des Weiteren sorgt der 2,07-Mann Nico Göde für enorme Gefahr vom Kreis. „Da wäre es für uns natürlich sehr wichtig, wenn Mario Clößner spielen kann, aber nach seiner Knie-Operation trainiert er zwar wieder, ist aber noch nicht richtig fit“, hofft Hartmann auf das Mitwirken des etatmäßigen Hammer Kreisläufers, der vor allem in der Defensive gebraucht wird.

Denn auf diese wird es in erster Linie ankommen, da das Team von der Ostsee schnell spielt und die sich bietenden Chancen eiskalt ausnutzt.

Mitentscheidend für einen positiven Ausgang des Spitzenspiels wird auch sein, wie der ASV mit der unkonventionellen Deckung des Kontrahenten zurecht kommt. „Stralsund bevorzugt eine sehr aggressive 4:2-Abwehr, so dass der Rückraum vermutlich weniger zum Tragen kommt“, weiß Hartmann, dass er mit Nincevic nicht nur den zweitbesten Torschützen der Liga zu verteidigen hat, sondern auch selbst treffen muss. Immerhin kann er sich in dieser Hinsicht der Unterstützung des besten Torjägers der Liga gewiss sein, denn Marcus Hock hat einen Treffer mehr auf seinem Konto als Nincevic. Auch dieses Duell könnte entscheidend sein.

Autor: kub

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