Die Nachricht des Finanz-Engpasses in Herne hat die Liga geschockt. Denn eigentlich war die Westfalia in den letzten Jahren aus dem Sumpf empor geklommen und hatte keine Sorgen in dieser Hinsicht. Doch SCW-

Westfalia Herne: Spekulationen über Stieneke-Rückkehr

Tahiri freut sich auf Comeback

tr
08. Dezember 2007, 21:06 Uhr

Die Nachricht des Finanz-Engpasses in Herne hat die Liga geschockt. Denn eigentlich war die Westfalia in den letzten Jahren aus dem Sumpf empor geklommen und hatte keine Sorgen in dieser Hinsicht. Doch SCW-"Boss" Ingo Paeske ist sich nach wie vor sicher, dass er die Lage entschärfen kann. Am Wochenende wie auch am morgigen Montag stehen Gespräche mit potenziellen Geldgebern auf dem Programm.

Nach RS-Informationen soll es sich bei den möglichen Investoren auch um einen Altbekannten handeln. Ex-"Chef" und Ehrenpräsident Jürgen Stieneke soll wieder ins Boot geholt werden und die "Schloss Herren" vor dem Ertrinken retten. "An diesen Spekulationen beteilige ich mich nicht", winkt Kapitän Arben Tahiri, der sich am gestrigen Samstag zusammen mit seinem Ex-Kollegen Sami El-Nounou das Bundesliga-Match zwischen Bochum und Karlsruhe anschaute, ab. Auch auf die Frage, ob die Mannschaft am Dienstag Abend genauere Informationen zur aktuellen Lage erhalten soll, will sich der ehemalige Hagener nicht äußern. "Wir warten mal ab, was nach dem Training passiert, aber bis dahin zählt für uns nur die Partie in Oestrich."

Die am heutigen Sonntag über die Bühne gehen wird, da die Sportfreunde über einen Kunstrasenplatz verfügen, der den widrigen Wetterbedingungen trotzt. "Ich freue mich auf Oestrich, weil ich dort zwei Jahre gespielt habe", leuchten Tahiris Augen beim Gedanken an seinen Ex-Club. "Das ist eigentlich wie meine zweite Heimat, ich kenne dort noch sehr viele Leute und habe mich auch immer wohl gefühlt." Gastgeschenke wird er aber dennoch nicht mitbringen: "Die Sportfreunde sind immer heiß. Uns erwartet eine schwere Aufgabe, aber wir sind gut drauf, haben uns gefunden und werden etwas positives von da mitnehmen", ist sich Tahiri sicher, dass der sportliche Höhenflug anhalten wird.

Vor dem Hintergrund der Sponsoren-Gespräche wäre das im wahrsten Sinne des Wortes auch Gold wert, denn ohne Erfolg wird es für die Verantwortlichen auch schwer, neue - und alte - Quellen zu erschließen.

Autor: tr

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